Neues von “auf’m Platz”:Der Schuldenberg

Die Borussia ist bislang kaum etwas schuldig geblieben. Dennoch interessiert sich der Fan eines Interims- zweitligisten dafür, wie viele Punkte sein Klub noch benötigt, um das Ziel vor Augen auch wirklich zu erreichen.

Zur Berechnung des Wertes wird vorausgesetzt, dass die Teams auf den Plätzen 2,3 und 4 alle ihre Begegnungen bis zum Saisonende gewinnen. Etwaige Aufeinandertreffen zwischen diesen Mannschaften werden nicht in die Rechnung einbezogen. Derzeit kann Köln, das nach dem 25. Spieltag den ersten Nicht-Aufstiegsplatz belegen, noch 27 Punkte einfahren. Die Geißböcke werden also maximal auf 69 Zähler kommen (wobei das aus ideologischen Gründen stark anzuweifeln ist). Das bedeutet beim derzeitigen Stand von 47 Punkten vor dem Aachen-Spiel am heutigen Abend für die Borussia, dass sie in diesem Fall 70 Zähler erreichen müsste. Macht, nach Adam Riese, noch 23.

Dass die Topteams jedesmal drei Punkte einfahren, ist natürlich rein hypothetisch. Dass sie das nicht tun, jedoch auch.

Die Währung des Schuldenbergs sind einfache Punkte. Im übrigen arbeitet er unabhängig von der US-Immobilienkrise und der schwankenden Lage der Weltwirtschaft. Für einen Sieg gibt es konstant drei Punkte. Ein Kurseinbruch aufs Allzeittief von 2 Punkten (letztmals im Jahr 1995) ist derzeit nicht in Sicht. Der Schuldenberg dient einzig und allein als Wasserstandsmeldung auf einem Weg, der am Ende hoffentlich zur Rückkehr in die Bundesliga führt.

Ist er vollständig abgebaut, bin ich übrigens auf dem Alten Markt in Mönchengladbach anzutreffen – falls mich jemand suchen sollte.

24. März 2008 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Auf'm Nebenschauplatz, Fohlengeflüster | Schreibe einen Kommentar

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