Trend zur Treue, eigentlich

Meyer für Luhukay: Von 18 auf 14 und wieder runter auf 17.

Babbel für Veh: Von 11 auf 4.

Büskens/Mulder/Reck für Rutten: Von 8 auf 6.

Heynckes für Klinsmann: Von 3 auf…?

Erst vier Trainerwechsel hat es bisher gegeben in dieser Spielzeit. Die Entlassungsrate geht somit nicht ganz konform mit der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Alle Mitglieder des geschassten Quartetts standen bei “großen” Vereinen unter Vertrag – für drei von ihnen galt das auch im sportlichen Sinne. Zwei kommen aus Holland, zwei sind in ihrer ersten Saison gescheitert.

Drei ihrer Nachfolger arbeiten bzw. arbeiteten als Interimstrainer – einer ist zum Chef aufgestiegen, einer könnte es ihm gleichtun, letzterer auf keinen Fall.

Gerade im Tabellenkeller geht der Trend zur Treue. Sechs von sieben Vereinen, die einen nicht unerheblichen Teil der Saison im Abstiegskampf verbracht haben, standen und stehen zu ihrem Trainer. Womöglich ist ihnen aufgrund der massiven Leistungsabwesenheit in den unteren Regionen gar nicht aufgefallen, was für eine schlechte Saison sie eigentlich spielen. Einer der Kandidaten beginnt mit K.

Nur einer tanzte also aus der Reihe. Objektiv gesehen und an den reinen Zahlen gemessen, hat es ihm wenig eingebracht – einen einzigen Tabellenplatz. Ein weiterer jedoch würde genügen, um eine Mission womöglich noch zu einem guten Ende zu führen. So gnädig zeigt sich das Schicksal mit der Borussia.

29. April 2009 von Jannik Sorgatz
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