Rumänischer Niedergang, Deutsche Hoffnung

Optimisten werden sagen: Deutsche Team überstehen Europacupwoche ungeschlagen. Pessimisten entgegnen: Nur zwei Siege aus acht Partien.

Beim Blick auf die aktuelle Fünfjahreswertung fällt auf, dass Deutschlands Chancen, in einigen Jahren wieder vier Starter in die Champions League zu schicken, nicht allzu schlecht stehen. England und Spanien sind dem einstigen Verfolger Italien mittlerweile enteilt. Die Serie A misst sich in Zukunft, legt man die vergangenen zwei Spielzeiten und die laufende zugrunde, mit Deutschland, Russland, Frankreich, Portugal, der Türkei und Schottland um zumindest drei Plätze in der Königsklasse.

Ein kleines europäisches Fiasko erleben die vor zwei, drei Jahren immens erstarkten Rumänen. Alle UEFA-Cup-Teilnehmer des Balkanstaats sind raus. Allein in der Champions League hält Überraschungsteam Cluj gemeinsam mit Steaua Bukarest die Landesfahnen hoch. Stark dezimiert gehen die immer noch führenden Zyprer in die nächsten Wochen und Monate – Famagusta ist von nun an allein auf weiter Flur in Europa.

Nachdem die Teilnehmer an der Gruppenphase im UEFA-Cup diese Woche ermittelt wurden, sind nur noch Spanien und die Niederlande mit all ihren zu Beginn ins Rennen gegangenen Startern im Wettbewerb. Österreich hat sich bereits gänzlich von der europäischen Bühne verabschiedet. Alpen-Nachbar Schweiz kann nur noch auf den FC Basel hoffen.

In der internen Bundesliga-Wertung hat die Woche kaum Veränderungen gebracht. Es führt weiterhin die Hertha. Dortmund ist trotz des 2:0-Erfolgs in Udine ausgeschieden. Hat demnach keine Chance mehr die rote Laterne im Laufe des Jahres loszuwerden.

03. Oktober 2008 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Auswärtiges Amt, Innenrist | Schreibe einen Kommentar

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