Leverkusen – Gladbach: Spiel, Satz und Sieg

Man glaubt immer wieder, schon alles erlebt, alles gesehen zu haben. Doch wer soll auch einen 6:3-Sieg in Leverkusen für möglich halten? Niemand. Und genau deshalb gehört dieser Trip in die Stadt ohne Hauptbahnhof zweifellos zu den großartigsten in diesem Jahrtausend.

Mein Bruder lächelt. Nachdem die gute, alte Stecktabelle auch nicht mehr das ist, was sie mal war, gehört dieses Stück Pappe mit 38 Zentimetern Durchmesser zu den besten Beilagen des Kicker-Sonderheftes seit Jahren. Am Niederrhein bekommt man beigebracht, dem Gastgeber eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön für die Einladung mitzubringen. Da bot sich das Meisterschalen-Imitat geradezu mit Nachdruck an. Frei nach dem Motto: Wollt Ihr auch mal anfassen, liebe Leverkusener?

Ganz nett: Die renovierte BayArena.

Es ist 12:26 Uhr. Der RE 13 nach Mönchengladbach fährt ein am Viersener Bahnhof. Nils sitzt schon drin. Er, mein Bruder und ich – die Kombination ist neu bei der 17. Auswärtsfahrt meines Lebens. Mit meinem Bruder im Alleingang ist die Quote geradezu sagenhaft. Ein Sieg in Cottbus, einer in Frankfurt und ein Fast-Sieg beim 2:2 in Hoffenheim. Waren neben den beiden Leverkusen-Mitfahrern noch andere Menschen wie meine Eltern mit dabei, sah es stets düster aus: Drei Niederlagen in drei Spielen, 1:11 Tore, jedesmal traf der Gegner mindestens dreifach. Was genau uns das auf dem Weg über Düsseldorf in die Stadt ohne Hauptbahnhof sagen soll, weiß zu diesem Zeitpunkt niemand so richtig. Erst Stunden später werden leise Vorahnungen deutliche Konturen annehmen.

Leverkusen präsentiert sich von seiner eher tristen Seite. Zu Fuß geht es vom Bahnhof Mitte zur BayArena. Die Dhünn ist voll von den Regenfällen der vergangenen Tage und Wochen. Gleiches gilt im übertragenen Sinne für unsere Hosen. 16 Jahre lang hat die Borussia nicht mehr gegen Bayer gewonnen. Warum sich das gerade an diesem Tag ändern sollte? Schlagkräftige Argumente haben wir kaum. Freitagabend stand ich mit einer Flasche Bier in der Hand neben Nils und philosophierte in alter Manier über das, was uns am Sonntag in Leverkusen wohl blühen würde. 40 Euro hatten wir überwiesen. Womöglich 40 Euro für eine ordentliche Klatsche. Ein Besuch im Dominastudio dürfte ähnlich schmerzhaft und mindestens so teuer sein.

5000 bis 6000 Gladbacher in Leverkusen

Nachdem ich früher ohne jede Erwartung zu Auswärtsspielen fuhr und die Wünsche mit der Zeit auf ein selbst erzieltes Tor steigerte, heißt die Losung nun: Wenigstens zwischendurch mal führen. Was die Zuschauer angeht, ist den Borussen knapp eine Stunde vor Anpfiff bereits der Führungstreffer gelungen. Die immer noch ziemlich neue BayArena ist so gut wie leer. Geschätzte 5000 bis 6000 Gladbacher werden bis zum Anpfiff einiges dazu beitragen, dass es doch noch voll wird. Derweil wirkt der kleine Stehplatzblock der Leverkusener in der gegenüberliegenden Ecke wie ein Gästeblock im eigenen Stadion.

Eine Stunde vor Anpfiff herrscht gähnende Leere.

Igor de Camargo hatte Anfang der Woche noch Hoffnungen auf ein Debüt am Wochenende geweckt. Ein Kapselriss im Sprunggelenk stoppte den belgischen Brasilianer erneut, der derzeit die Verletzungs- und sonstigen Querelen vergangener Millionen-Neuzugänge auf die Spitze treibt. Gleichzeitig streikte Karim Matmours Achillessehne, was bei allem Respekt so wenig Sorgenfalten auf die Stirn der Allgemeinheit zauberte wie Geschenke unterm Weihnachtsbaum. Für Matmour kommt Patrick Herrmann in die Startelf. Marco Reus rückt in die Mitte, so dass die Borussia beinahe so beginnt wie die deutsche Nationalmannschaft in ihren sieben WM-Spielen.

Von Reihe 9 aus macht das Spielfeld den Eindruck, es genüge nicht unbedingt offiziellen FIFA-, sondern lediglich den Bestimmungen des Deutschen Handballbundes. Auf gefühlten 40×20 Metern belassen es beide Mannschaften in der Anfangsviertelstunde bei zaghaftem Beschnuppern und geduldigem Tempo. In der 13. Minute steht Mo Idrissou im Abseits, seinen Querpass hat Michael Bradley ohnehin nicht im Tor unterbringen können. Nach dem Abseitsfestival von Nürnberg befürchte ich gleich die nächste Fahnen-Orgie. Um auf Nummer sicher zu gehen, holt sich Idrissou den Ball daraufhin erst am gegnerischen Strafraum. Vidal lässt sich mit der Nachlässigkeit eines faulen Kindes bei den Hausaufgaben den Ball abnehmen. Idrissou stakst an ihm vorbei. In der Mitte rauscht Herrmann heran und tippt den Ball über die Linie, bevor René Adler und Co. überhaupt realisiert haben, dass es gefährlich werden könnte. Das Mindestziel, die Führung, ist erreicht. Stolz reckt mein Bruder die Meisterschale in die Luft. Da ist das Ding. 1:0 für Gladbach.

Idrissou in Usain-Bolt-Manier

Nach einer Standardsituation verpasst Bradley das 2:0 und zeigt Gnade, wie sie an diesem Nachmittag Seltenheitswert hat. Nur vier Minuten nach dem Führungstreffer kommt es dann, wie es bei der Borussia eigentlich immer kommt. Arango verteidigt auf Außen nachlässig, Castro darf flanken und Derdiyok gegen die indisponierten Daems und Brouwers zum Ausgleich einköpfen. Ich bin gelassen wie selten bei einem Gegentor und wundere mich selbst, dass ich die Bescheidenheit so verinnerlicht habe. Wer mit wenig rechnet, darf schließlich nicht viel erwarten.

Ganz nah dran in der BayArena, Block F4, Reihe 9.

Doch diesmal ist es anders. In den Folgeminuten wird deutlich, dass die Borussia das Konterspiel der vergangenen Saison keineswegs verlernt, sondern lediglich vertagt hat. Idrissou spaziert in Usain-Bolt-Manier mit nur vier Schritten von der Mittellinie in den Leverkusener Strafraum. Dabei übersieht er zwar Marco Reus, bringt jedoch immer noch einen gefährlichen Flachschuss zustande. Gut eine halbe Stunde ist rum, als es mit der Herrlichkeit anscheinend ein für allemal vorbei ist. Kießling bogenlampt einen Kopfball von der Strafraumgrenze an die Latte. Bailly hat dabei Glück, dass ihm der Ball nicht auf den Rücken fällt. Noch hat niemand einen blassen Schimmer, dass die letzten ruhigen Minuten laufen, bevor diese Partie für dreißig Minuten plus Halbzeit zum ballgewordenen Wahnsinn auf Erden wird.

In der 39. Minute ist Bradley nah dran an seinem ersten Saisontor. Adler hält. Die anschließende Ecke verdient sich keineswegs das Sportschau-Prädikat „brachte nichts ein“. Stattdessen stellt Reus den Bayer-Keeper mit einer Direktabnahme in Robben-Manier (gemeint ist der Spieler, nicht das Tier) vor die nächste Herausforderung. Als Marx einen Abpraller direkt wieder in Richtung Tor befördert sind aller guten Dinge tatsächlich einmal drei. Der Ball bahnt sich seinen Weg durch die Abwehr hindurch wie ein Auto im Mont-Blanc-Tunnel. Adler lässt abprallen und Roel Brouwers sorgt mit seinem ersten Saisontor für jede Menge Licht am Ende der Betonröhre. Schale in die Luft, Becker-Faust, 2:1 für den VfL.

Tippkickfigur Herrmann in den Winkel

Direkt im Anschluss zeichnet sich ab, dass dieses Fußballspiel keineswegs einen Platz in der Economy Class gebucht hat, sondern so mitreißend ist wie ein Fallschirmsprung ohne Fallschirm. Brouwers prüft Bailly mit einem riskanten Rückpass. Der Belgier kann mit Rechts nur halbhoch klären. Barnettas Schuss aus 35 Metern verfehlt das Tor nur hauchdünn.

Gedränge im Gästeblock, Logenplätze für die Bundespolizei - für beide ein schöner Tag.

Wer nach so vielen Turbulenzen ausgelaugt den Halbzeitpfiff herbeisehnt, wird enttäuscht und entschädigt zugleich. Arango und Idrissou werden gleich zwei mögliche Elfer versagt. Während die Leverkusener Hintermannschaft mit den beiden Opfern und Schiri Stark eine Diskussionsrunde à la „Hart, aber fair“ eröffnet, hat Patrick “Frank Plasberg” Herrmann keinerlei Interesse an halbherzigen Debatten. Wie eine Tippkickfigur zieht er mit dem Außenrist aus 17 Metern ab. Als das Ding im linken Winkel einschlägt, ist der Gästeblock endgültig völlig losgelöst von der Erde. Tags zuvor habe ich noch aufgeschlüsselt, dass die meisten „Tore des Jahres“ im Oktober und November fallen. Der August darf nun wieder Hoffnung schöpfen. Denn es ist ja bekannt: Wenn Borussen ein „Tor des Monats“ erzielt haben, ist die Abstimmungfreudigkeit am Niederrhein Ende des Jahres kaum aufzuhalten.

Zur Pause führt die Borussia mit 3:1 und ich muss kurz überlegen, wann sie zuletzt drei Tore in einer Halbzeit auf fremdem Platz geschossen hat. Mir fällt es schnell wieder ein und im selben Zug weiß ich, wann sie am gleichen Tag auch drei in einer Hälfte kassiert hat. Auf ein Bochum-Revival hat keiner der gut 5000 Borussen Bock. Also lautet die Devise für die zweiten 45 Minuten: Aufs vierte Tor spielen und das nicht für möglich Gehaltene möglich machen.

Arango und ich – erfolgreich im jeweils 700. Versuch

Bis auf einen Schuss von Reus, der übers Tor geht, gewähren beide Mannschaften den 30 000 in der ausverkauften BayArena zunächst eine zehnminütige Ruhepause. Dann gibt es Freistoß für die Borussia, halbrechte Position, 29 Meter Torentfernung – Arango-Time. Ich zücke meine Kamera und denke an meine Festplatte, auf der circa 700 Videos von Freistößen rumlungern, die ich in der Hoffnung, einmal einen Treffer zu filmen, in den vergangenen Jahren aufgenommen habe. Doch ich bleibe hartnäckig, drücke auf „Rec“. Die rote Lampe leuchtet, Marx und Arango diskutieren noch mit Stark über den Abstand der Mauer. „Mach’ einfach, den machse doch so drübber!“, ist auf nun in dem Video zu hören, als Arango anläuft. Sechs Schritte, zwei Sekunden Flug – und eine halbe Minute im Delirium. Es steht 4:1, mein Bruder präsentiert die Meisterschale. Da ist Ding. Und langsam beginnen wir im Rausch der Auswärtsfreude dran zu glauben.

Größenwahnsinn und Selbstironie gehen manchmal Hand in Hand.

Nach der wahrhaftigen Welle der Begeisterung sind gerade erst alle Fans wieder im richtigen Block auf dem richtigen Platz angekommen, da dreht ein Foul von Marx an Vidal die Uhr zwei Minuten zurück. Den berechtigten Elfer verwandelt der Chilene selbst. Wieder zwei Tore Vorsprung, wieder keine Entscheidung. Doch zum Glück darf man manchmal Texte schreiben, in denen Absätze so sinnlos sind wie ein Kreuz bei der FDP. Auf der Gegenseite ist der Ball schon wieder weg, als Levels sich ihn zurückholt. In einer Mischung aus Liegen, Sitzen und Stehen bedient er Reus auf der rechten Seite. Dessen Flanke mit sagenhafter Übersicht nimmt Arango Volley. Adler lässt den brillanten Angriff mit einer Riesenparade nicht mehr ganz so einseitig wirken. Aber Idrissou stellt den Satz „Da muss ein Stürmer stehen“ pantomimisch dar und drückt den Ball zum 5:2 über die Linie.

Mittlerweile erreichen mich die ersten SMS von Freunden, die eigentlich anderen Vereinen anhängen. Darin wimmelt es von Wörtern wie „Wahnsinn“ und „unglaublich“. Bevor überhaupt klar ist, wann die Borussia letztmals fünf Auswärtstore in der Bundesliga erzielt hat (1998 in Karlsruhe, by the way), geht es in der 69. schon weiter. Arango sieht Reus, der mit so einer Leichtigkeit mit links in den Winkel trifft, dass man sich schon sehr heftig zwicken muss, um sich einen Fohlen-Vergleich zu verkneifen. Schnell die Kamera raus und auf der Anzeigetafel ein Stück Vereinsgeschichte festgehalten. Denn sechs Treffer in der Fremde hat es zuletzt vor mehr als 23 Jahren, am 21. März 1987, beim 7:1 in Bremen gegeben. Ligaübergreifend kann das ebenso legendäre 7:1 in Offenbach kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga noch mithalten. „Alter, was geht denn da ab?“, fragt Studienfreund und Schwabenfan Sebastian per SMS. Meine Antwort: „Ich weiß es nicht. Und dabei passiert das alles 20 Meter vor meinen Augen.“

Die Top 5 des Tages

Vermutlich kürzer als das Schreiben dieser Zeilen nach dem 2:6 dauert es jedoch, bis Kießling den Anschluss-Anschluss-Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielt. Bailly sieht schlecht aus, aber über ein Foul könnte man selbst acht Meter vor dem Tor reden. Nils hat plötzlich wieder das Bochum-3:3-Gesicht aufgelegt und will den Drops noch nicht als gelutscht verkünden. Nach sieben Treffern in nur 30 Spielminuten sind alle fertig wie nach einer Zugfahrt von Gladbach bis zum Nordkap. Zwischendurch wird es sogar kurz ein paar Minuten still, als müsse der Gästeblock die Geschehnisse erst einmal sacken lassen. Dann blüht der Gesang wieder auf. Hier die Top 5 des Tages:

5. „Philipp La-ahm“ – eine Ode an Michael Ballack
4. „Ein Schuss, ein Tor, Borussia“ – in sechsfacher Ausgabe
3. „…und wir werden Deutscher Meister“ – Grüße aus dem Auswärtssieg-Delirium
2. „Ihr werdet nie Deutscher Meister“ – mit Schalen-Choreo meines Bruders
1. „Die Nummer eins am Rhein sind wir“ – oh ja, so ist es

In der Schlussviertelstunde liegt ein 5:7 oder gar ein 6:8 noch immer im Rahmen des Möglichen. Doch bis auf eine schier endlose Passstaffette der Borussia, bei der jedes Abspiel mit einem „Heeey“ bedacht wird, passiert nicht mehr viel. Nach dem 3:6 hieß es demnach: Spiel, Satz und Sieg, Borussia. Ganz großes Damentennis, was sich 90 Minuten lang in der BayArena abgespielt hat.

Angst vor Edith Piaf

Mit meinem fünften Auswärtssieg in anderthalb Jahren (Köln, Cottbus, Hamburg, Frankfurt, Leverkusen) wird gleichzeitig die Tatsache untermauert, dass die Borussia in der Bundesliga keine Auswärtssiege mehr einfahren kann, wenn ich nicht dabei bin. Seit dem 2:0 in Bundesliga im November 2008 hat der VfL in 18 Auswärtsspielen ohne mich gerade einmal drei Unentschieden geholt. Ich kann ja nichts dafür. Fest steht: Meine Eltern sind fürs Erste von Auswärtsfahrten verbannt und mein Bruder bekommt den Auftrag, sein Taschengeld besser an die Seite zu legen.

Ein Stück Gladbacher Vereinsgeschichte - die Anzeigetafel nach 72 Minuten.

Nach dem Spiel darf Mo Idrissou (nunmehr drei Treffer in drei Pflichtspielen) seine erste „Humba“ anstimmen. Was er genau nach einem beherzten Sprung in den Stehblock ins Megaphon buchstabiert, ist nicht zu hören. Es müssen jedoch mehr als ein H, U, M, B und A gewesen sein. Auf dem Rückweg gießt es aus Eimern, die Dhünn ist noch voller geworden. Doch es ist, als perlten die Tropfen einfach so von unseren Regenjacken ab. Wir schweben zum Bahnhof und steigen in den Sonderzug nach Hause. Plötzlich taucht der Dom in der Ferne auf, der Zug fährt am Colonius, dem Kölner Fernsehturm vorbei. Offensichtlich dreht der Lokführer eine Ehrenrunde durch die Stadt des Tabellenschlusslichts, das erst in jenem Minuten die rote Laterne an den VfB Stuttgart abgibt.

Man glaubt immer wieder, abgesehen von großen Titeln, schon alles erlebt zu haben. Wer soll denn bitte auch ein 6:3 in Leverkusen auf dem Schirm haben? In Führung gehen – ein realistischer Wunsch. Einen Punkt entführen – selten gesehen. Den ersten Sieg nach 16 Jahren einfahren – warum ausgerechnet an diesem Tag? So wie die Borussia in Leverkusen, 6:3, spielt man vielleicht Eishockey. Nachdem ich letztens „Inception“ im Kino gesehen habe, fürchte ich noch immer, dass Edith Piaf mich mit „Non, je ne regrette rien“ gleich aus diesem unfassbaren Traum holt. Und selbst wenn, dann wäre es der beste aller Zeiten gewesen.

Hier gibt’s Fotos von der Auswährtsfahrt auf Facebook.

30. August 2010 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Fohlengeflüster | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | 15 Kommentare

Kommentare (15)

  1. Idrissou stellt den Satz „Da muss ein Stürmer stehen“ pantomimisch dar”

    Großartig. Ihr hattet wohl Spaß.
    (Das “r” am Ende des Zitats hab ich übrigens ergänzt, solltest Du auch tun.)

  2. Hi,
    danke für den großartigen Bericht!
    Diesen zu lesen, macht nicht nur viel Freude sondernspricht jedem Gladbach Fan aus der Seele, der schon allzu viele Auswärtsfahrten begleitet hat, die mit Niederlagen endeten.
    Weiter so.

  3. @heinzkamke: Danke fürs Aufpassen. Zur Belohnung habe ich Dein Blockquote gerettet.;)

    @Joerg: Danke Dir! Auf dass es diese Saison mehr davon gebe.

  4. immer wieder der Beste aller Spielberichte… besonders nach solchen Spielen wartet man ja quasi schon auf deinen Bericht. Mach weiter so. Kann sich jeder KOmmerzjournalist ne Scheibe von abschneiden

  5. Ich möchte betonen, dass ich erst das großartige Zitat kopiert und dann den Fehler entdeckt habe, nicht andersrum (d.h. den Fehler gesehen und verucht, subtil darauf hinzuweisen).

    Danke für die technische Hilfe ;-)

  6. Glückwunsch.

    Klasse geschrieben, richtig gut. Und wir haben auch noch triumphiert!

  7. @heinzkamke: Hab’ grad selbst nochmal drei Fehler gefunden. Entweder ich hab’ ein Rechtschreibproblem oder ich schreibe mich jedesmal so in “Trance”, dass ich das gar nicht mehr merke.;)

    @BorussenMax: Danke! Das hört man gerne.;)

    @Uwe: Danke! Über Siege schreibt es sich auch viel, viel angenehmer. Aber man muss eben nehmen, was kommt.

  8. Da haben wir ja fast nebeneinander gesessen (auch Reihe 9, Platz 10).
    Wenn ich das gewusst hätte…

    P.S.: Wie immer toller Bericht.

  9. deine Berichte sind einfach Spitze, da kann sich die “normale” Presse nur hinten anstellen. Ansonsten war das mit Abstand das geilste Auswärtsspiel an das ich mich “persönlich” erinnern kann auch wenn ich`s nur per TV gesehen habe….

  10. Ich habe ebenfalls sehnsüchtig auf deinen Bericht gewartet und wurde nicht enttäuscht. Mittlerweile empfehle ich den Blog auch anderen, die nicht Gladbach-Fans sind. Meine Überraschung war umso größer, als ich aufgrund einer (gewollt?) irreführenden SMS glaubte, wir hätten 3:0 verloren. Die Gesichter beim Blick auf den Videotext waren vermutlich göttlich, als wir feststellten, dass die 6 auf UNSERER Seite steht (das dauerte ca. 5 Sekunden) und dass es KEIN Fehler war (“Schalt um auf ZDF, schnell!!”). Danke für den tollen Bericht, wie immer und hoffentlich gibts diese Saison noch mehr davon.

  11. Was soll man sagen? Gutes Spiel, guter Bericht, herzlichen Glückwunsch ;-)

  12. Wirklich schön geschrieben (Deine Analogien – “so sinnlos wie ein Kreuz bei der FDP machen” und so – sind einfach herrlich;-) – ich kann das wunderbare Gefühl gut nachvollziehen. Neidisch bin ich natürlich trotzdem auf das live im Stadion Dabeigewesensein. Deine Auswärtserfolgsquote ist wirklich erstaunlich. Bei welchen Auswärtsspielen willst Du denn diese Saison noch hinfahren? Nur, damit ich mal unverbindlich schaue, ob ich da dann nicht auch hinfahren kann… ;-)

    Schwarzweißgrüne Grüße aus Berlin

  13. @Neuköllnfohle: Für die Hinrunde sind Schalke, Lautern, Köln und Dortmund geplant. Falls was hinzu kommt, melde ich mich.;)

  14. Hm, das wird alles wohl nix bei mir. Bin meist schon mit meinen Heimspielreisen nach Mönchengladbach ganz gut ausgelastet, so daß dazu die Auswärtsspiele eher die sind, die in meiner Umgebung sind. Heißt diese Saison: 2x Hamburg, Hannover, Wolfsburg.

    Aber wenigstens weiß ich so, daß bereits in der Hinrunde schon noch einige Auswärtspunkte dazukommen dank Dir. Aber nein, ich will Dir gar keinen Aberglaubenerfolgsdruck machen;-)

  15. Pingback: Gladbach – Frankfurt: Solche Tage marx geben at Entscheidend is auf’m Platz

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