Waldis verbale Weißbierdusche

Es ist DFB-Pokal. Festtage für Anhänger des Favoritenscheidens und für die Rollrasenbauern Deutschlands ein Anlass, beim Anblick des Geläufs in Wuppertal oder Rostock den Trauerflor rauszuholen. Letzteres kommt mir auch beim verbalen Spießrutenlauf der ARD-Reporter in den Sinn.

Bernd Schmelzer meldet sich aus München zu Wort. Auf einmal ein Poltern, als wäre der Reporter vom Stuhl gefallen und hätte ein Silbertablett mit Lachshäppchen vom Tisch gerissen. Ein kurzes Stöhnen, ein nicht zu identifizierendes Gemurmel, das einem “aua” gleichkommt und schon ist der ARD-Mann wieder voll bei der Sache.

Alles andere als bei der Sache, aber zumindest dem Anschein nach “voll”, war heute Abend dagegen der werte Sportsfreund Waldemar Hartmann. Wie Tarzan an der Liane hangelte er sich mühsam von Satz zu Satz, dem Absturz stets mutig ins Gesicht blickend.
Im Stolperflug berichtete er über die erfolgreiche Nierentrans…plan…tan..tation des Bremers Ivan Kla…Klatschnich. Keine Angst Waldi. Dafür gibt es mit Sicherheit keinen Beifall.

Und Rudi Völler hat vor dem Fernseher sicher mitgegrübelt, wie viele Weißbier diesmal nötig waren, um wie einst nach dem Spiel auf Island “schön locker” auf dem Stuhl zu sitzen.

PS: Is’ doch nur Spaß, Waldi. Prost!

30. Oktober 2007 von Jannik Sorgatz
Kategorien: TV, Radio, Print & Internet | Schreibe einen Kommentar

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