Kaiserslautern – Gladbach: Gezeitenwechsel

Gladbach ist nach dem 0:3 in Kaiserslautern auf Platz 18 angekommen. In der Tabelle des Jahres 2010 ist das schon längst der Fall. Es wird langsam eng für die Borussia, die vom Schwung des Pokalsieges rein gar nichts erahnen ließ. Im Gegenteil: Während Lautern nach fünf Pleiten in Serie offenbar den Ernst der Lage erkannt hatte, versagte der VfL auf ganzer Linie.

Nächster Halt: Essen Hauptbahnhof, Ausstieg in Fahrtrichtung links. Es ist früher Freitagabend. Und in der neuntgrößten Stadt Deutschlands, der größten ohne Profifußball, steigen dennoch mehr Fans in den Zug als in so manch anderer Stadt, die einen Klub im erlauchten Kreis der 36 (oder, je nach Weltanschauung, 56) beherbergt. Die paar Dutzend Rot-Weiss-Essen-Fans sind auf dem Weg nach Duisburg. Dort geht es in die Regionalbahn nach Mönchengladbach.

Minutenlang geben meine Synapsen lautere Geräusche von sich als der Zug, der sich seinen Weg durchs Ruhrgebiet bahnt. NRW-Liga, fünfte Liga, Gladbach – das kann doch nicht. Niederrheinpokal – war gerade erst und die Zweitvertretungen spielen da schon länger nicht mehr mit. Bis kurz vor Anrath am Niederrhein, Ausstieg in Fahrtrichtung rechts, will es mir nicht einfallen, wohin RWE an diesem Abend reisen muss. Erst zu Hause lässt das Internet die Schuppen von den Augen fallen: Rot-Weiss Essen ist bei Wegberg-Beeck im Kreis Heinsberg zu Gast. Muss das traurig sein, muss das weh tun. Da fühlt man sich fast schon schlecht, wenn man Angst vor Paderborn und Aue hat. Immerhin gewinnt Essen mit 2:0 und bleibt Tabellenführer.

Am Samstagmorgen hat sich die Angst weit, weit in den Hinterkopf verzogen. Die Gegenwart der Borussia heißt Bundesliga und am 10. Spieltag Kaiserslautern. Überflüssige Füllwörter wie ein „noch“ will ich mir sparen. Zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren führt der Weg an den Betzenberg, wo der VfL zuletzt 1996 gewonnen hat. Wäre meine Erinnerung eine Pizza, läge dieser Sieg also irgendwo auf dem Rand (gerne mit Käse gefüllt).

“Nicht so gut gewinnen” ist besser als verlieren

Mein Bruder ist wieder Mal mein Sozius. Die Eintrittskarte gab es zum Geburtstag, das Spritgeld wird brüderlich geteilt. Zum vierten Mal machen wir uns alleine auf in die Weiten der Republik. Nach Siegen in Cottbus und Frankfurt gab es Anfang des Jahres ein Unentschieden in Hoffenheim. Dementsprechend erwartungsvoll setzt sich mein Bruder also diesmal ins Auto.

Zu Gast auf Deutschlands höchstem Fußballberg.

Sein frohes Gemüt, was irgendwie ja alle Menschen mit Down-Syndrom vereint, lässt ihn immer einen ganz eigenen Blick auf den Fußball haben. Niederlagen sind keine wirklichen Niederlagen, sondern, wie einer seiner Freunde immer sagt, lediglich Spiele, die „nicht so gut gewonnen“ wurden. Schuld ist immer der Gegner, wodurch mein Bruder den Vorteil hat, sich nicht allzu sehr mit den Fehlern der eigenen Mannschaft die Nächte um die Ohren zu schlagen. Logan Bailly hat dann eben Urlaub, Christofer Heimeroth übernimmt netterweise die Vertretung. Und Filip Daems trägt die Kapitänsbinde, eine Autorität, der muss also was können.

Die A61 in Richtung Süden ist wieder einmal fest in niederrheinischer Kennzeichen-Hand. MG, VIE, HS, NE, KLE dominieren das Bild, egal ob in Bergheim, Sinzig oder Kirchheimbolanden. Rund 8000 Borussenfans werden sich wieder aufgemacht haben. In Zeiten, in denen die Borussia-Park-Kulisse bei einem Pokalspiel gegen einen Topverein auch in den Bökelberg gepasst hätte, ist das immer wieder bemerkenswert. Alle glauben, alle hoffen, aber keiner weiß, dass die 300 Kilometer in die Pfalz das Highlight ihres gesamten Tages sein werden.

Kaiserslautern ist optisch tatsächlich so ein Zwerg von Bundesligastadt (die Vorsilbe Groß- ist man ja los), dass der Vergleich, den FCK-Boss Stefan Kuntz im Stadionheft zieht, fast schon weit hergeholt wirkt. Tradition auf beiden Seiten, schön und gut, sich in der Liga etablieren, schön und gut – aber mit 258 000 Einwohnern ist Mönchengladbach bei aller Provinzialität immer noch eine andere Nummer im direkten Größenvergleich. Immerhin versteht man die Leute am Niederrhein noch, ohne dass sie sich und ohne dass man selbst sich sonderlich anstrengen muss. In der Pfalz sieht das mitunter anders aus, wie Daniel, ein alter Stufenkollege aus der Heimat, der in Kaiserslautern studiert, bestätigen kann. „Wenn man im Supermarkt an der Kasse steht und die Kassiererin den Preis sagt“, erzählt er im Bus zum Stadion, „da schaut man lieber nochmal auf die Anzeige.“

Der 90. Geburtstag – Gedenken an Fritz Walter

Den Vergleich bei den Einwohnern mag die in Hoffenheimer Zeiten ja nur noch zweitkleinste Stadt der Liga verloren haben. Dafür aber macht der Betzenberg (285 m) seinem Namen, im Gegensatz zum Bökelberg (hoch wie ein Kirchturm), alle Ehre. Die engen Straßen hinauf zum Fritz-Walter-Stadion leistet der Bus Schwerstarbeit. Da wird es dem Niederrheiner beinahe schwindelig, der schon auf dem Fahrrad ächzt, wenn eine Autobahnbrücke auf dem Weg liegt.

Getränkestand Betzenberg
Corporate Identity in K’lautern: Das Stadionheft heißt “In Teufels Namen”, Bier gibt’s an der “Teufelstränke”.

Spätestens im Gästeblock jedoch sind die Heimatgefühle wieder da. Auch der Rest des Stadions ist voll, Fritz Walters 90. Geburtstag bestimmt das Tagesgeschehen – vor dieser Kulisse sorge ich mich lediglich, dass die Borussia einmal mehr den guten Gast mimen könnte und die Party nicht versauen will. Nachdem der Wechsel im Tor gegen Leverkusen den allerersten leistungsbezogenen der Saison bedeutet hat, ändert Michael Frontzeck seine Startelf diesmal wieder aus anderen Gründen. De Camargo spielt für Bobadilla, weil der am Mittwoch nach seiner Auswechslung sofort in die Kabine flüchtete und erst Minuten später, in Badelatschen, mit grimmiger Miene herausspazierte. Weil Arango Spiel Nummer zwei seiner Sperre absitzen muss, kehrt Herrmann für ihn zurück.

Das Spiel beginnt wie die meisten anderen dieser Saison: Die ersten Minuten gehören der Borussia, die gleich zu einer Doppelchance kommt. Doch de Camargo und Idrissou fehlt, wie so oft in den vergangenen Wochen, eine Mischung aus Kaltschnäuzigkeit, Glück und einer immer noch nicht näherten definierten Variablen. In den Folgezeit zeigt sich die Partie von einer äußerst gästeblockfreundlichen Seite. Jede nennenswerte Szene spielt sich vor der Ostribüne ab, die zu einer Hälfte bis unters Dach mit Rautenträgern gefüllt ist. Leider stürmen die Lauterer zunächst auf diese Seite.

Nach einer Standardsituation dürfen gleich zwei Lauterer ungestört aus dem Hintergrund abziehen. Einen dritten Versuch von Moravek guckt Heimeroth haarscharf am linken Pfosten vorbei. Es ist wie beim Schlussverkauf: Es geht nur in eine Richtung, rein in den Laden, rein die Gladbacher Hälfte, aber zum Glück nicht ins Tor. Ganz nah dran ist der FCK, als Tiffert nach dem 76. Eckball für seine Mannschaft, mindestens, zum Abschluss kommt und Heimeroth sich irgendwie wegrationalisiert fühlen muss, als Herrmann ihm die Arbeit abnimmt und an die Latte abfälscht. Neben mir ist mein Bruder vergleichsweise still geworden. In Führung gehen, so lautet bekanntlich das Ziel einer jeden Auswärtsfahrt. Sein Blick lässt erahnen, dass seine verwöhnte Fanseele mit dieser ersten Hälfte nicht viel anfangen kann. Immerhin haben wir uns am Morgen mit einem überzeugten „Auswärtssieg!“ begrüßt – das weckt Begehrlichkeiten.

“Es gibt Szenen, die gehen auf keine Kuhhaut”

Schwarz-weiß-grün bis unters Dach: Rund 6000 Borussen werden sich am Samstag auf den Weg nach Kaiserslautern gemacht haben.

Ich würde gerne etwas über das Offensivspiel der Borussia in Hälfte eins erzählen. Nur leider wäre der Dialekt des zwölfjährigen FCK-Fans hinter mir ein weitaus ergiebigeres Thema. Wenigstens ein Punkt vereint seine Sprache und den dürftigen Auftritt des VfL: Man kann beide nur schwer wiedergeben. Und so sorgen die Gastgeber für das letzte Aha-, Ui- und Oho-Erlebnis vor der Pause. Lakic nimmt nach einem langen Ball die Hand zur Hilfe und bereinigt die brenzlige Situation eigenhändig. Die Partygäste aus Mönchengladbach schickt er mit einem Gefühl von Dankbarkeit in die Halbzeit, dass sich grauhaarige Männer mit Schlips irgendwann mal auf 45 Minuten geeinigt haben. Warum sie das taten, erläutert dieser Foren-Thread in aller Ausführlichkeit.

Für die Borussia beginnt das Auswärtsspiel in der 51. Minute noch einmal von vorne. Doch leider fallen der gefühlte An- und der gefühlte Abpfiff zusammen. Plötzlich läuft Reus alleine auf Sippel zu. Wie ein Opfer der Mafia mit Betonklötzen an den Füßen wird der 21-Jähriger optisch jedoch immer langsamer. Dennoch kommt er völlig frei zum Schuss, hat jedoch keine bessere Idee, als den Ball von Halbrechts auf die linke Ecke zu zielen.

Was danach passiert, degradiert Reus und FCK-Keeper Sippel aber zu völligen Nebendarstellern. Der Abpraller landet bei Mo Idrissou. Das Tor ist leer. Der Radio-Kommentator wird den ersten Laut von „Tor in…“ schon auf den Lippen haben. Der Stadionsprecher hat den Finger auf dem Knopf, um gleich den Torschützen des Gladbacher Führungstreffers anzusagen. 8000 Borussenfans im Stadion senden erste Signale durch ihre Nervenkanäle in die Arme, um sie gleich zum Jubeln in die Luft zu recken. Doch der Ball trudelt am rechten Pfosten vorbei, an jenem Pfosten, der ein 7,32 Meter großes Tor begrenzt. Der Radio-Kommentator verschluckt sich, der Stadionsprecher jubiliert, die Signale stoppen abrupt in der Schulter und fühlen sich verarscht. Wenigstens hat der Linienrichter die Fahne gehoben, denke ich mir – aber er zeigt leider nur den Abstoß an. Es gibt Szenen, die gehen auf keine Kuhhaut.

Erfolgsunternehmer Bradley und Marx

Danach dauert es zwar noch 20 Minuten, bis das Ende aller Auswärtsträume wirklich beginnt. In jeder Hinsicht war dieses Nicht-Tor des Jahres von Mo Idrissou der erste von vielen Genickbrüchen. Es läuft die 71. Minute, als Filip Daems etwas unglücklich mit dem Kopf nach vorne klärt. So vermaledeit ist diese Lage: Man hat selbst den Eindruck, dass nicht einmal mehr einfache Klärbälle mit dem Kopf gelingen. Michael Bradley übernimmt diesmal die Samstagsschicht von seinem Kollegen Thorben Marx, mit dem er seit geraumer Zeit die Firma „Doppelsechs“ führt, die sich erfolgreich auf Begleitschutz zwischen Mittellinie und Strafraum spezialisiert hat. Klient Christian Tiffert ist hochzufrieden mit dem Service und dankt es den Dienstleistern mit einem Sonntagsschuss in den linken Winkel. Links ist da, wo das Herz schlägt.

“Schönen Gruß und auf Wiedersehen”: Taschentücher zum Abschied – das tat weh.

Am Tag darauf wird Michael Frontzeck kritisieren, dass seine Mannschaft im Anschluss zu sehr auf das 1:1 drängt. Tatsächlich bringt der erhöhte Offensivdrang ein paar rudimentäre Züge von Gefahr fürs Lauterer Tor. Ansonsten aber beschränkt sich der Gladbacher Druck auf reinen Ballbesitz, womit allein man bekanntlich ein Parteiball-, aber kein Fußballspiel gewinnen kann. Zwölf Minuten dauert es nach dem 0:1, bis der eingewechselte Nemec für die Entscheidung sorgt. Anderson hat in der Rückwärtsbewegung elementare Orientierungsprobleme. Sieht aber auch alles so anders aus in der Pfalz, und dann noch diese Höhenluft. Joker Nemec hat sich besser akklimatisiert und entscheidet das Spiel.

Weil Kapitän Daems sich bei den ersten beiden Treffern doch arg unterrepräsentiert gefühlt hat, ermöglicht er den Gastgebern kurz vor Schluss noch das 3:0. Die Fehler häufen sich so sehr, dass es dabei nicht einmal mehr Abwechslung gibt. Any given Spieltag gleichen sich die Böcke. Diesmal liest Daems vor aus dem Kapitel „Wie versuche ich einen Kopfball, wenn es angebrachter wäre, den Fuß zu nehmen“. Lakic nimmt das erste handsignierte Exemplar dankend in Empfang und setzt den Schlusspunkt unter die traurigste Auswärtsfahrt meines Lebens. (An alle Stuttgart-Fahrer: Meine Gedanken sind bei Euch und Euren Familien.) Es ist ein verdammt schönes Bild, wenn eine ganze Tribüne mit weißen Taschentüchern wedelt – fürs Auge, aber nicht für die Seele.

Schlechtestes Team im Jahr 2010

Der Weg zur Bushaltestelle ist eine Metapher: Es geht bergab, aber nicht auf den sicheren Steinstufen, sondern auf laubbedecktem und rutschigem Untergrund neben der Spur. Immerhin sind die Lautern-Fans im Bus fast schon mitleidig, auf jeden Fall nett und sympathisch. Im Grunde sind sie wohl auch nur Bauern wie wir, die anstelle von Schützen- eben Weinfeste feiern. Erst um 19 Uhr biege ich mit meinem Bruder auf die Autobahn ab. Das Navi hat GPS eine Stunde lang für eine georgische Partei gehalten und sich partout geweigert, den Weg anzuzeigen. Außerdem kollabiert der Nicht-Großstadtverkehr. Die nächste Metapher: Wir kommen nicht von der Stelle.

Im Jahr 2010 ganz weit unten: Die Borussia hat seit Januar erst fünf Siege eingefahren.

Die Borussia ist das mit Abstand schwächste Bundesligateam im Jahr 2010. Läge Mönchengladbach in Schweden, wären wir mit 24 Punkten aus 27 Spielen und einem Torverhältnis von 33:61 so gut wie abgestiegen – weil mit dem Jahr auch die Saison enden würde. Vorletzter der 2010er-Tabelle ist der 1. FC Köln – mit sechs Zählern Vorsprung. Michael Frontzeck hat in 44 Spielen als Cheftrainer in Gladbach 45 Punkte geholt. Bei seinen Stationen in Aachen und in Bielefeld waren es 31 aus 30 und 43 aus 50. Das lasse ich einfach mal wirken. Die Übernahme der roten Laterne tut ihr Übriges.

Auf der Rückfahrt schweigen mein Bruder und ich fast die ganze Zeit. Im Stau von Kaiserslautern habe ich versucht, ihm zu erklären, wie grausam das war, was die Borussia über 90 Minuten abgeliefert hat. So ganz schien es nicht anzukommen, stattdessen sprach er immer wieder von der nächsten Woche, wenn es „gegen Bayern bestimmt wieder besser“ werden würde. Nach 90 Minuten auf der Autobahn bricht er auf einmal das Schweigen und sagt zwei wahre Worte in die Stille der A61 am Samstagabend: „Absolute Kacke“.

Um 20:07 Uhr entscheidet sich vor mir ein Reisebus etwas spät für ein Überholmanöver. Ich trete auf die Bremse, fluche über den Busfahrer, der sich entschließt, den nächsten LKW gleich mitzunehmen. Erst sehe ich das Kennzeichen, MG-MG, dann die Aufschrift auf dem Heck, „Postbank“. Kurz spiele ich mit dem Gedanken, die in Krisenzeiten beliebte Protestweise der Sitzblockade auf die Straße zu tragen. Doch stattdessen lasse ich den Mannschaftsbus ganz schnell im Rückspiegel verschwinden. Aus den Augen, aus dem Sinn. Am Mittwoch erlebte Gladbach mal wieder eine Flut, jetzt herrscht schon wieder Ebbe – das Spiel in Lautern war der nächste Gezeitenwechsel.

01. November 2010 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Fohlengeflüster | Schlagwörter: , , , , , , , | 9 Kommentare

Kommentare (9)

  1. Ohjee… auch wenn mein Ausflug nach Hoffenheim am Sonntagabend alles nur nicht schöner war, sind wir zumindest tabellarisch in einer momentan recht entspannten Situation.
    Kopf hoch, mein Lieber. Wird alles wieder besser. Die Variante Deines Bruders (nicht so gut gewonnen) werde ich mir merken…

  2. Bauern wie wir.

    Nice.

  3. Auswärts kann ich meinen 7 jährigen Sohn nun bald nicht mehr mitnehmen. Erst ne Bierdusche nachm 2:0 abbekommen ( kein Problem ), dann weisse Taschentücher ( schmerzhaft ) und dann so grottenschlecht gespielt. Das verträgt keine Kinderseele, die auf Gewinnen programmiert ist. Was denkt sich die Mannschaft dabei, so aufzutreten ? Denkt sie etwa nicht an die Heranführung von Kindern an ein echtes Fanleben ?? Und das einzige, was er seiner Lehrerin heute erzählen wird, ist der vergeigte Schuss von Mo !!………..wie armselig und traurig !

  4. @borussenbomber: Block 18.1, irgendwo zwischen Reihe 10 und 20? Aber es wird wohl nicht nur ein Becher geflogen sein.

    Aber nimm’ mich als Beispiel: Als ich sieben war, ging es 1996 erstmals mit der Borussia bergab. Und was mache ich heute? Ich bin immer noch da (und mir geht’s echt ganz gut). Dafür bekomme ich heute in der Uni eine rote Laterne von einem Kölner überreicht…

  5. Block 18.1 Reihe 29…….aber das Bier war echt net besonders schlimm……..viel schlimmer war die Leistung und dass der Mo trotz seines abstrusen Torschusses noch der Beste war…….peinlich peinlich……ok……ich hoffe, mein Junge bleibt Borusse…..wobei die Konkurrenz hier in Mainz derzeit durchdreht……..grins……..Danke für die aufbauenden Worte

  6. Wenn die Gesamtlage nicht so mies wäre, hätte ich noch mehr Freude an deinem Blog gehabt. Irgendwie fehlen mir momentan die Worte. Ich stehe nur da und weiß nicht mal, was ich machen, denken oder sagen soll. Ich kann das alles nicht (mehr) erklären. Danke, Jannik, dass du die Worte für so viele von uns findest. “Nicht so gut gewonnen” – das trifft es auf den Kopf. Hoffen wir, dass diese Saison doch noch einmal mit 2 blauen Augen beendet wird…

  7. Kopf hoch Jungs und ehm, Mädels …

  8. Als kleiner Trost in schweren Zeiten: der Text ist mal wieder herrlich. Gruß vom ebenfalls leidenden Arminia-Fan.

  9. Schön und kurzweilig geschriebener Artikel :-)
    Die Schlüsselszene war Idrissou. Ich hatte mich schon weggedreht um wehzuklagen aber dann nur gewundert warum kein Gladbacher Jubel kam..
    Unsere Jungs hätten einen neuerlichen Rückstand nicht verkraftet.

    Sehr schön und fair aber die Gladbacher Fans mit denen ich mich unterhielt. Gern gesehen auf dem Betze.

    “Bauern wie wir” tja, da mußte ich schmunzeln.
    Wir waren über 40 Jahre die kleinste Bundesligastadt und sind es immer noch, weil Hoffenheim ja ein Dorf ist und ohne Hopp heute noch Kreisklasse spielen würde.

    Alles in allem sah man, daß da zwei Mannschaften waren die zu Recht da unten drin stehen. Wir hatten nur diesmal das Glück was uns in den vorherigen Spielen fehlte.
    Ich wünsche Euch auf jeden Fall den Klassenerhalt. Wird aber eng dieses Jahr.
    Gegen Bayern würde es mich wundern, wenn gerade da der Knoten platzen würde.
    Grüße aus Lautern von einem aufmerksamen Mitleser :-)

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