Nach der Flut kommt die Ebbe kommt die Flut

Erst 32, dann 12, dann 13 und urplözlich acht Treffer in einem Sonntagsspiel, dem man solch einen Torreigen niemals zugetraut hätte. Warum hat mir das vorher niemand gesagt?

Der Drohbrief an die Bundesligavereine war bereits fertig formuliert, der Sonntagnachmittag trotzig der morgigen Spanisch-Klausur gewidmet, da schießen die VfLs aus Bochum und Wolfsburg doch tatsächlich acht Tore in einem Spiel. Wer konnte das denn ahnen?

Neun Spiele am letzten Wochenende, sieben bis heute um 17 Uhr – macht unterm Strich 25 Tore. Tag der offenen Tür sieht anders aus.
Weil dieselben erlauchten 18 Vereine vor zwei Wochen gleich 32-mal in nur halb so vielen Partien ins Eckige trafen, ließ ich mich euphorisch dazu hinreißen, die Schönheit der Bundesliga hochleben zu lassen. Verschämt musste ich heute erkennen, dass die Trefferflut mich glatt geblendet hatte.

Aber dann kam Bochum und dann kam Wolfsburg. Ausgerechnet zwei Vertreter der Graue-Maus-Fraktion retten die Liga aus der fast chronischen Tor-Ebbe und beleben die Anzeigetafeln dieser Liga.
Ich bedanke mich recht herzlich und bitte demnächst, um genaue Infos, wie viele Treffer die Klubs denn diesmal zu schießen gedenken.
Hätte ich das gewusst. Ich hätte mir die Konferenz gespart und gestern Spanisch gelernt…

04. November 2007 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Innenrist, Zahlen, bitte | Schreibe einen Kommentar

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