St. Pauli – Gladbach: Auch ein Karnevalsverein

Herzlich Willkommen zur wöchentlichen Therapiestunde auf “Entscheidend is auf’m Platz”! Michael Frontzeck ist nicht mehr Trainer der Borussia. Die Mannschaft hat gegen St. Pauli 1:3 verloren, zum siebten Mal in dieser Saison nach einer Führung. Jetzt dient der Trainerwechsel als letzter Strohhalm. Man will weinen und kann nicht. Man will drüber lachen und kann nicht. Man kam, sah und siegte mal wieder nicht.

“Bedenklich” fand es Max Eberl noch am Samstagabend, dass er nach jedem neuen Rückschlag gefragt werde, wie es denn nun mit dem Trainer weiterginge. Ja, wir sind böse Menschen. Wir erheben uns über das Schicksal eines anderen. Eines Mannes, der seit Sonntag 18:01 Uhr offiziell arbeitslos ist.

Ich war nie in meinem Leben arbeitslos, was jedoch mehr an meinem Alter und meinem Studentendasein als an einer nicht enden wollenden Glückssträhne liegt. Max Eberl sprach im Interview auch von vermeintlichen Gesetzen, ungeschriebenen, die es im Fußballgeschäft geben soll. Da schien er nicht nur etwas gegen zu haben, sondern es überrascht den Sportdirektor offenkundig immer noch. Man könnte meinen, jemand sei sich innerlich im Klaren darüber, dass der Trainer nur das schwächste Glied am Ende einer Kette von lauter nicht minder Verantwortlichen ist.

Seit 2000 im Schnitt zehn Trainerwechsel pro Saison

Die Sprache wird schnell martialisch, wenn die Frage diskutiert wird, ob es nicht richtig wäre, sich vom Trainer zu trennen. Köpfe werden gefordert, als würde im Fall der Fälle vor der Geschäftsstelle wie 1789 die Guillotine aufgebaut. So hitzig über Wochen und Monate debattiert wird, am Ende ist es lediglich ein Schritt, wie er in diesem Jahrtausend durchschnittlich zehnmal pro Saison gemacht wurde.

Viele Trainer werden entlassen, um entlassen zu werden. Vieles gleicht blindem Aktionismus. Aber es gibt eben auch Entscheidungen, die – um’s mit dem Unwort des Jahres 2010 zu sagen – an Alternativlosigkeit grenzen. Michael Frontzeck hat sich mit seinem Job als Bundesliga-Trainer einem System unterworfen, das anders funktioniert als das Leben da draußen in den Büros, Fabriken und Kaufhäusern. Und: Er wird es, bei allen Zweifeln an seiner Kompetenz, selbst ganz genau wissen.

Surrealer Start in den Spieltag

Das Fußball-Wochenende beginnt am Samstag um 15:30 Uhr – man mag es, Stand Sonntagabend 20:27 Uhr, kaum glauben – mit ein paar bunten Luftballons. Der Strafraum vor St. Paulis Fankurve gleicht einer Mischung aus Kindergeburtstag und Bällebad bei Ikea. Zig Borussen helfen und treten die Ballons eine Minute lang kaputt. In den folgenden 89 Minuten werden nur selten so viele Männer in Weiß den Strafraum des FC St. Pauli bevölkern.

Aus Borussensicht könnte die Anfangsphase eines Abstiegsknüllers kaum besser verlaufen. Der Gegner spielt so nervös, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es der löchrige Rasen oder doch zittrige Beine sind, die den Ball so hoppeln lassen. So kommt es, dass der Nationalspieler Moritz Volz den Nationalspieler Mike Hanke in der 10. Minute auf die Reise schickt. Jeder wird es gemerkt haben, ganz koscher ist die Konstellation nicht. Volz war im November 2004 ein einziges Mal von Jürgen Klinsmann für den DFB nominiert worden, Hanke absolvierte das letzte seiner zwölf Länderspiele vor gut drei Jahren. Am frappierendsten jedoch: Sie spielen nicht in derselben Mannschaft. Zum Glück findet Hanke im Gegensatz zum St. Paulianer einen Mitspieler. De Camargo schiebt ein, sein drittes Tor in Folge.

Oft genug habe ich in der Rückrunde schon geschrieben, die Borussia befinde sich in einer derart prekären und emotional angespannten Lage, dass jeder Sieg einer gefühlten Rettung und jede Niederlage dem weitaus leibhaftigeren Abstieg gleicht. In St. Pauli ist es nicht anders: Im Hinterkopf erscheint die Blitztabelle, 19 Punkte, drei auf den 1. FC Köln, Gladbach ist wieder da.

Der siebte Platzverweis

Nun dachte ich, in dieser Saison riesige Routine darin gewonnen zu haben, über Niederlagen zu schreiben. Übung macht den Absteiger. Was ich niemals geahnt hätte: Selbst Platzverweise gehen einem mittlerweile unfassbar leicht von der Tastatur. Lediglich zehn Minuten nach dem Führungstreffer grätscht Paulis Matthias Lehmann in den Torschützen, trifft ein bisschen Ball, ein bisschen mehr Bein. Es dürfte genügen, ab und zu Fußball auf der Konsole zu spielen, um Lehmann als Heißsporn bezeichnen zu können.

Ganz so gelassen kann Igor de Camargo die Aktion offenbar nicht nehmen. Allzu viele Schmerzen kann ihm das Foul nicht bereitet haben. Denn er springt so schnell auf, dass man meinen könnte, ein paar übrig gebliebene Luftballons hätten ihn wie ein Airbag sofort wieder hochgefedert. Das Tête-à-Tête mit Lehmann endet für den St. Paulianer auf dem Boden, für de Camargo unter der Dusche. Für Lehmann ist es ein pikanter kulinarischer Tausch: eine Goldene Himbeere für eine Kopfnuss, nicht schlecht.

So dumm es von de Camargo ist, beim Stand von 1:0 im mal wieder wichtigsten Spiel der Saison mit einem eigenen Treffer im Rücken so auf Tuchfühlung zu gehen, so verachtenswert ist Lehmanns Hinfaller, nachdem er es in Wirklichkeit gewesen ist, der zur Kopfnuss ausgeholt hat. “Schutzschwalbe” taufte Andy Möller einst dieses Fallen unter dem Eindruck von scheinbar 10 000 Volt, diese vorgetäuschte Nahtoderfahrung. Sollte der DFB nur einen Deut auf die Vorbildsfunktion von Bundesligaspielern gebe, dürfte er das Lehmann so nicht durchgehen lassen. Denn der hatte im Nachhinein noch die Muße, in jede Kamera etwas von “Cleverness” zu erzählen, dass es sich so anhörte, als würde er sein Plädoyer gegen das Fairplay vom Teleprompter ablesen.

Dabei war er so verblüffend ehrlich wie ein Ladendieb, der zurück in den Laden kommt, sich vor den Filialleiter stellt und ihn allen Ernstes fragt, warum er denn die Ware auch überall rumliegen lässt. Aber so ist das diese Saison: Wenn alle nachts ins Freibad einsteigen, ist die Borussia der einzige Verein, der noch mit der Badehose am Zaun hängt, während die anderen sich längst im Maisfeld versteckt haben.

Gefühlte Niederlage nach 21 Minuten

Nach Arango und Bobadilla ist mit de Camargo der dritte Eberl-Neueinkauf durch den Charaktertest gefallen, den er angeblich einst bestanden haben soll. Wirklich fatal, wenn man auf seinen YouTube-Streifzügen aus Versehen die Checkliste mit der Aufschrift “Bloß nicht kaufen!” auf dem Schreibtisch liegen hat. Nach 21 Minuten ist das Spiel gefühlt verloren, obwohl beim Stand von 1:0 noch 69 Minuten zu absolvieren sind – wenn auch in Unterzahl. Dieser Gedanke kann den Fans im Stadion und vor dem Fernseher durch den Kopf gehen. Aber nie und nimmer darf eine Mannschaft auf dem Platz den Eindruck erwecken, ihr ginge Ähnliches durch den Kopf.

Sieben Minuten vor der Halbzeit platzt zuerst der Traum vom Auswärtssieg. Acht Gladbacher im Strafraum haben gegen fünf Gegner das Nachsehen. Der ewige Asamoah lupft quer durch den Sechzehner, wo Kruse den Ball direkt nimmt und per Aufsetzer in die lange Ecke schießt. Heimeroth rutscht auf dem nicht vorhandenen Rasen noch aus. Rangekommen wäre er auch so nicht mehr, lediglich nicht so weit weg gewesen vom Ball.

Als wäre es nicht genug, dass der Verein und die Mannschaft ein trostloses Bild abgeben wie ich früher im Kunstunterricht, müssen ein paar Idioten im Gästeblock noch einen draufsetzen. Pyrotechnik ist ihr zweiter Vorname und wo anders sollte man sich damit einen Spaß erlauben als inmitten mehrerer Hundert Zuschauer? Was muss diesen Menschen durch den Kopf gehen? Man weiß ja nur, was es sehr wahrscheinlich nicht ist. Niemand kann in Menschen hineinschauen. Aber was sollte anderes in ihnen vorgehen als das: “Ja, schön warm hier, noch besser als zu Hause in Omas Backofen. Yeah, endlich nicht mehr vernünftig atmen. Geil, da kommen die Bullen mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Was ist schon dieser billige Qualm gegen Pfefferspray in den Augen?”

Rette sich, wer kann

Die Borussia ist kein Verein, der vom Kopf stinkt. Die Borussia ist eine Markthalle, die längst geschlossen hat – nur die Fischverkäufer haben vergessen, ihre Ware wegzuräumen. Die momentane Lage macht einen zum Egoisten der anderen Art. Man gönnt nicht mehr der Mannschaft, nicht mehr bestimmten Fans den Klassenerhalt, die unverbesserlich den Ruf des Vereins versauen. Man gönnt sich selbst den Klassenerhalt. Und man gönnt ihn allen anderen, die ihn sich selbst ebenso gönnen. Mögen sich möglichst viele angesprochen fühlen.

Nach der Pause dauert es acht Minuten, bis St. Pauli in Führung geht. Diesmal sieht unter anderem Stranzl schlecht aus, der sich so weit rauslocken lässt, dass beim öffnenden Pass auf Takyi sieben Mitspieler hinter ihm stehen. Levels kommt zu spät, um den Querpass auf Asamoah zu verhindern. Heimeroth weiß offenbar nicht einmal, was ein Querpass ist, deckt den kurzen Pfosten, als seien die Aluminiumpreise zuletzt explodiert und überall Diebe unterwegs. Gerald Asamoah dürfte es bei seinen nunmehr vier Toren gegen Gladbach nie leichter gehabt haben.

Nur fünf Minuten vergehen, bis St. Pauli das Spiel nicht nur gedreht, sondern auch entschieden hat. Der VfL lässt sich auskontern, wird vom Verein für Leibesübungen zum Verein für Leichtathletik, weil alle so weit einrücken, dass das Feld lediglich in der Breite einer Tartanbahn gedeckt wird. Levels macht den Philipp Lahm, will zeigen, dass er sogar innerhalb eines einzigen Angriffs auf beiden Seiten spielen kann. Lehmann ist derweil auf einer ganz anderen Tartanbahn unterwegs, fühlt sich so allein wie Usain Bolt bei seinen Weltrekordläufen. Doch der lief immerhin gegen andere Weltklasse-Läufer, nicht gegen Zwergpinscher. Heimeroth fällt nicht wie eine Bahnschranke, sondern springt wie ein Delfin aus dem Wasser. Da hat der Ball den Hafen des Sieges längst erreicht.

Um 18:01 Uhr ist es gewiss – Frontzeck nicht mehr Trainer

Obwohl die Borussia in der Folge mehr abrüstet als ein Verteidigungsminister mit der Abschaffung der Wehrpflicht, hat sie Glück oder so etwas in der Richtung, dass St. Pauli nicht ein, zwei, drei weitere Tore erzielt. Einmal rettet Heimeroth noch glänzend mit den Fingerspitzen. Aber zu irgendetwas müssen 1,94 Meter ja auch taugen. Eine weitere Großchance vereitelt er, indem er einfach stehen bleibt. Zum Glück gehen 1,94 Meter Länge auch an der Breite nicht spurlos vorbei.

Irgendwann am Sonntagvormittag mehren sich dann die Stimmen, dass die Borussia nicht mehr bedingungslos hinter Michael Frontzeck steht. Aber die verdammte Karnevalsfeier am frühen Abend soll angeblich einer schnelleren Entscheidung im Weg stehen. Kaum vorstellbar, dass ein Verein solch elementare Handlungen in den Schatten von Konfetti und Büttenreden stellt. Wenn doch, hätte die Bundesliga wohl ihren dritten Karnevalsverein. Tatsächlich geht die Meldung dann schon um 18:01 Uhr raus. So früh, dass ein Redner auf der Sitzung noch Peter Neururer als Nachfolger ins Spiel bringen kann. Bei aller Ironie dürfte der Kapellmeister so geschockt gewesen sein, dass ihm das “Tätä” im Taktstock stecken geblieben ist.

Es ist traurig, dass man eine an für sich mehr als unschöne Entscheidung inzwischen mit einer geballten Faust feiert. Nach zwei unnötigen, unüberbietbar bitteren Niederlagen gegen den 17. und 15. der Tabelle war es aber der richtige Schritt. Michael Frontzeck geht nach 56 Spielen und 55 Punkten, nach 75 Toren und 116 Gegentoren, nach unter anderem zehn Monaten mit 26 Spielen, von denen die Borussia nur vier gewonnen hat, nach zuletzt zehn Spielen mit zwei Siegen, nach nicht enden wollenden Disziplinlosigkeiten, nach Ausreden in Hülle und Fülle, die für jeden Parodisten ein gefundenes Fressen waren.

Frontzecks schwerer Start in Gladbach

Am Ende tut es einem für den Menschen Michael Frontzeck sicherlich Leid, das kann ich nicht abstreiten. Ein Borusse durch und durch, unterm Strich vielleicht schon vorher zu sehr Borusse gewesen, um diesen Job überhaupt anzutreten. Auf der Jahreshauptversammlung hat er sich in seiner Antrittsrede gleich verteidigen müssen, weil niemand in Jubel ausbrach. Kein amerikanischer Präsident würde in eine glorreiche Amtszeit starten, wenn ihn die Leute schon vor dem Capitol auspfeifen. Bundesligatrainer sind da nicht anders. Nach zwei Amtszeiten mit zwei Abstiegen ist ihre Zeit jedoch noch nicht abgelaufen – sie werden Trainer bei einem Verein, der dem Abstieg selbst gerade nur dank zweier Last-Minute-Siege entronnen war und weil der Rest eine noch schlechtere Spielzeit hingelegt hatte.

Am Ende musste einem Michael Frontzeck auch deshalb Leid tun, weil er nicht mehr zu merken schien, was sich vor seinen Augen abspielte. Dass seine Mannschaft sich Aussetzer spielerischer und mentaler Natur leistete, die selbst dann auf keine Kuhhaut gehen würden, wenn man den gesamten Borussia-Park mit Rindern füllte. “Neu aufstellen” wollte er sich immer wieder, trotz der “komplizierten Situation” und all der “Nackenschläge”. Fast schon überraschend, dass sich niemand hingestellt und die Luxussituation gefeiert hat, dass man nur wenige Punkte hinter Stuttgart, Bremen und Wolfsburg liegt. Riecht geradezu nach Europapokal.

Bereits die letzte Saison redete man unnötig schön am Niederrhein. Letzten Endes verlief sie so wohltuend sorglos, weil andere Mannschaften sich selbst zerfleischten, erst gefühlt am 23. Spieltag in die Spielzeit starteten oder mit dem Tod ihres Torwarts ein Trauma zu bewältigen hatten, dass schon im Leben an sich, erst Recht aber auf dem Fußballplatz schwer zu überwinden ist.

Jetzt ist Frontzeck weg. Die Kontinuität ist weg. Die Hoffnung beinahe, aber noch nicht ganz. Was hilft es, jede Woche den jetzt aber doch ziemlich sicheren Abstieg zu vermelden, solange die Mannschaft nur einen Sieg davon weg ist, nur noch einen Sieg davon weg zu sein, wieder dran zu sein? Inzwischen sind es aber zwei Punkte mehr zum Relegationsplatz als noch zur Winterpause. Gleichzeitig ist die Zahl der verbleidenden Spiele weiter geschrumpft. Irgendwann wird der Punkteabstand mehr als dreimal so groß sein wie die Anzahl der verbleibenden Spiele. Erst dann ist es offziell vorbei. Wunder gibt es immer wieder. Glaubt zumindest Katja Ebstein.

13. Februar 2011 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Fohlengeflüster | Schlagwörter: , , , , , | 11 Kommentare

Kommentare (11)

  1. Grandios!
    Jeder Satz sprach mir aus der Seele…Wobei selbst ich nicht so einen hervorragenden Spielbericht abliefern könnte…
    Ich kenne die Seite erst seit kurzem durch einen link über torfabrik.de,aber ich werde wohl einen neuen Favoriten speichern müssen!
    Viele Grüsse aus OWL!

  2. Sehr guter Artikel, was einzig noch fehlt ist, dass die die sich in der Kurve mit Polizisten prügeln meinen Pyrotechnik sei ein Stilmittel und kurz nach dem sie sich gehauen haben, noch zum Besten geben, warum Herr de Camargo so unebherrscht sei, das würde Ihnen nie passieren.

    Ein Karnevalsverein…

  3. Pulitzer, mindestens!
    Dein Bericht ist mal wieder das Beste, was vom Spieltag übrig ist.
    Wobei mich das Gefühl beschleicht, dass du mit jeder Niederlage besser wirst… Als Gladbacher haben wir wohl zwangsweise einen Hang zum – wie soll mans nennen – latent masochistischen Sarkasmus?

  4. Von allen Spielen die ich in dieser Saison gesehen habe war nur das gegen Freiburg schlechter. Was die Herren in weiß in den 70 Minuten nach dem Platzverweis abgeliefert haben würde einem nichtmal in der Kreisliga A Reserve verziehen werden.

    Bild.de vermeldet Lucien Favre als neuen Trainer, sollte das wirklich stimmen bin ich geneigt die Saison als “endgültig gelaufen” zu bezeichnen.

    Ansonsten ein wie immer sehr unterhaltsamer, gut geschriebener Artikel, ich schaue hier jede Woche gerne rein. Wenigstens ein Borusse, der konstant ist, und zwar konstant gut!

    Gruß aus Hessen,

    Marco

  5. Bravo bravo bravo

    Nicht nur inhaltlich getroffen, sondern auch stilistisch Klasse. Das ist ohne Übertreibung pulitzerverdächtig! Mein ehrlicher Glückwunsch.

  6. Hervorragend geschrieben!

    Eigentlich sollte man als Fan, gerade der Borussia, immer optimistisch sein, aber das aktuelle Bild der Mannschaft ist katastrophal.

    Die mit großem Tamtam geholten Spieler, alles angeblich wunderbare Charaktere, sind durchgefallen.

    Dazu haben wir einige Spieler, deren fußballerisches Talent auf mittelmäßigem Zweitliganiveau liegt, in diese Richtung steuert BMG.

    Was soll der neue Trainer bringen? Auf der Bank sitzt niemand, der die Mannschaft anführen und spielerisch oder wenigstens kämpferisch verbessern wird.

  7. Am schlimmsten waren die sogenannten Fans die heute schon wieder beim Sozialamt stehen.
    Was diese Idioten sich dort geleistet haben ist unmöglich.
    Stadionverbot für Immer. Wer sich noch ULTRA nennt ist für mich Ultra – Doof und gehört in kein Stadion.
    Wahrscheinlich war die Polizei schuld, dass der Steuerzahler die ganzen Schäden dieser Idioten wieder bezahlen muß.
    Fan-Beauftragte sollen diese Leute anschreiben und rausschreiben. Geld von solchen Leuten stinkt.

  8. Bedrückend, erdrückend… was ich denke, aber so nicht aufschreiben kann. Danke. Deine Artikel sind noch immer die besten. Vielleicht ein ander Mal mehr. Ich bin noch zu geschockt. Traurige Grüße

  9. Hi Jannik!

    Grandios, unterhaltsam, richtig gut geschrieben… Klasse, dieses mal hast du dich, meiner Meinung nach, selbst übertroffen. Chapeau

  10. Bliebe die Frage, ob die RP während Deines kurzen Praktikums genug von Dir lernen kann…

  11. Danke für eure Kommentare! Musste erstmal wieder eine normale Gesichtsfarbe bekommen, nachdem ich das Wort “Pulitzer” gelesen hatte.:)

    Komplimente und Dankeschöns kann ich aber nur erwidern: Denn ich müsste lügen, um zu behaupten, dass es mir nicht wichtig wäre, Feedback zu bekommen bzw. eure Meinungen zur Borussia zu lesen. Vielleicht haben diese Texte für euch ja auch so etwas wie einen therapeutischen Nutzen. Ich könnte mir mittlerweile kaum noch vorstellen, mich nicht einen Tag nach dem Spiel hinzusetzen und zu schreiben.

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