41179 Schönheit

Saison 2011/2012: 21. Spieltag - Gladbach 3:0 Schalke

Aus den “Fantastischen Vier” ist, wenn man ganz penibel ist, plötzlich das “Triumphale Trio” geworden. Gladbach führt Schalke in allen Belangen vor, nach 45 Minuten ist alles gegessen. Wer sich bei zwölf Punkten Vorsprung auf Platz sieben der Europa League sehr sicher ist, darf nun sogar andere Ziele formulieren. Oder noch besser: einfach von Spiel zu Spiel denken.

Zehn Augen schauen nach unten auf den Rasen. “Wir tauschen!”, sagt Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes so entschlossen, wie man ihn an diesem Abend selten sehen wird. Er hat gerade die Platzwahl gewonnen, alles auf Schwarz. Filip Daems hat keine Wahl: Die Borussia muss rüber, in der ersten Halbzeit auf die Nordkurve spielen. Das hat es zuletzt vor 16 Heimspielen gegeben. Selbstverständlich war es gegen Kaiserslautern. Überrascht das irgendwen? Seit jenem 18. März 2011 ist Gladbach zu Hause ungeschlagen.

Das Ende der Wir-bleiben-stehen-Serie treibt den Ritual-Abbau bei der Borussia voran. Man kann ja nicht alles bis in alle Ewigkeit aufrechterhalten. Deutscher Meister dank Dutzender Rituale – das wäre doch auch nichts. Ich müsste vor jedem Spiel Senf auf mein Trikot schmieren, dürfte es niemals waschen, hätte immer noch aufgetaute Eiswürfel auf der Fensterbank stehen, ich würde an keiner roten Ampel mehr halten, mich nur noch von Altbier ernähren und mittlerweile im dritten Semester Astrologie studieren, um den Sternschnuppen-Flugkalender auswendig zu kennen.

Frühestes Tor seit 2005
Nach 112 Sekunden folgt der Beweis, dass ich womöglich fast ein Jahr lang zu Unrecht davon ausgegangen bin, die Platzwahl hätte einen Einfluss auf das Ergebnis. Aberglaube kann so fatal sein. Patrick Herrmann hat auf der rechten Seite das Glück, das jeder gerne hätte, der von einem Fuchs verfolgt wird: Schalkes Christian Fuchs gerät kurz ins Stolpern. Herrmann bekommt drei entscheidende Schritte Vorsprung und kann in der Mitte in Ruhe Marco Reus suchen.

In der Gefahrenzone vor dem Tor genießt Höwedes anscheinend noch zu sehr den Triumph bei der Platzwahl. Im Zweikampf stellt sich das Schaltjahrkind (am 29. Februar 1988 geboren) an, als würde er in zwei Wochen wirklich erst sechs Jahre alt. Gerd-Müller-Drehung, Gerd-Müller-Ausfallschritt, Gerd-Müller-Schuss und schon hat Reus die nächste Stufe auf dem Weg zur Gerd-Müller-Torquote genommen. Aus einem eigentlich nicht vorhandenen Winkel trifft er in die lange Ecke, sein 13. Saisontor. Das sind so viele, dass man die Zahl mittlerweile nicht mehr ausschreibt. Derart früh hat die Borussia zuletzt im Mai 2005 ein Tor erzielt. Am 34. Spieltag in Leverkusen war Oliver Neuville der Torschütze – Gladbach verlor 1:5.

Die folgenden Minuten lassen jedoch keinen Zweifel daran, dass es heute nicht annähernd so kommen wird. “Eine Woche Sandstrand”, schreibt die Nordkurve den Wunschzettel für das Europacup-Rahmenprogramm singend weiter. Inzwischen ist es ein Kollektiv-Gesang geworden, nicht nur unkoordiniertes Gegröle von vereinzelten Super-Optimisten. Noch geht es zwar lauter, aber noch bleiben ja auch 13 Spiele zum Üben.

Hanke vs. Lady Gaga
Zwei Monate lang bin ich nicht im Borussia-Park gewesen. Die Spanne ist schon so lang, dass ich gute Argumente bringen müsste, wenn die Heimserie ausgerechnet in meiner Anwesenheit reißen würde. Nach 13 Minuten konstatiert Kommentator Kai Dittmann bei Sky, dass der Zauber irgendwie seit ein paar Augenblicken vorbei sei. Es dauert nicht lange, bis seine Stimme sich überschlägt und er vermutlich Stefan Effenberg um den Hals fällt. So kann man sich täuschen.

Am besten fange ich ganz vorne an, um bloß kein einziges Fünkchen Genialität unter die Rasenheizung fallen zu lassen. Juan Arango, Venezuelas bester Fußballer aller Zeiten, spielt einen Pass wie eine feierliche Antrittsrede als neuer König seines Landes. Reus überlässt die Bühne ausnahmsweise den anderen. Seine Flanke von rechts ist der am wenigsten geglückte Teil dieses Angriffs.

Auf links kommt von hinten Filip Daems angerauscht, dem man ab und an Unrecht tut, wenn man lediglich seine Defensivqualitäten feiert. Der Belgier erobert den Ball, legt ab auf Mike Hanke. Eine Flanke wäre das Naheliegendste, wie Lady Gaga in der Stadion-Playlist – kaum einer macht sich die Mühe, nach einer besseren Option zu suchen, obwohl es so schöne gäbe. Hankes Option kommt ihm entgegen, Herrmann leitet den ersten Doppelpass weiter.

Hanke, der Ex-Schalker, bei dem es in der Familie von Schalkern nur so wimmelt, könnte schießen. Aber das wäre irgendwie Black Eyed Peas. Er sucht Arango, den alten Independent-Musiker, der zweite Doppelpass. Noch immer ist das Kunstwerk nicht vollendet. Es fehlt der beste aller Abschlüsse, für den man sich aus dieser Position im Strafraum entscheiden kann. Hanke schlenzt den Ball in die lange Ecke – und der Borussia-Park hat die beste Kombination seines Bestehens gesehen.

Freistoß wie ein Broadway-Musical
Schalke ist keineswegs rauszensiert worden aus diesem Kapitel. Der Tabellenvierte in spe findet einfach nicht statt. Jurado beginnt mit einem Schuss, der zwölf Meter am Tor vorbeigeht. Jeder Meter, den er sich bei seinen folgenden Versuchen annähert, ist schon das höchste aller königsblauen Gefühle an diesem Abend. Diverse Hilfsorganisationen sollen vor den Stadiontoren um Einlass gebeten haben, damit sie Marc-André ter Stegen ein paar Decken vorbeibringen können.

Drei Tore hat die Borussia in dieser Saison per Elfmeter, zwei per Kopf nach einem Freistoß, eines nach einer Ecke und eines durch einen direkten Freistoß erzielt. Nach einer guten halben Stunde stecken Hanke, Reus und Arango 23 Meter vor dem Tor die Köpfe zusammen. Das Trio tüftelt an einer Strategie, um den direkten Freistoß in der Rangliste der Standards weiter nach vorne zu spülen.

Jeder Atemzug, der nun folgt, ist durchchoreografiert wie ein Broadway-Musical. Arango gestikuliert in Richtung Schiedsrichter, die Mauer stehe zu nah dran. Hanke simuliert, er wisse gar nicht, warum der Ball da so alleine rumliegt. Reus soll scheinbar schießen. Noch während er diskutiert, tippt Arango den Ball an. Reus stoppt, Hanke macht den Eindruck, er habe jetzt doch alles im Griff. Dann holt Arango aus, halb Schalke springt ihm entgegen – und die Flugbahn des Balles endet zum dritten Mal im Tor von Lars Unnerstall. Es geht tatsächlich. Auch Freistoßtore können wunderschön herausgespielt werden.

Noch mehr liegt in der Luft
Die Ungläubigkeit über das 3:0, über so viel Schönheit – im unscheinbaren 41179 Mönchengladbach, wohlgemerkt – fasst meine Mutter in Worte: “Ich kann gar nicht richtig jubeln, weil ich mir sicher bin, das alles gerade nur zu träumen.” Während sie träumt, falle ich fast die Tribüne herunter, weil die Sieger-Faust an meiner Schulter zieht wie ein Hammer auf dem Weg zum Weltrekord.

“Ihr könnt nach Hause fahr’n”, singt der Borussia-Park nach 32 Minuten. Der Wahnsinn dringt in immer neue Sphären vor. Niemand darf jedoch glauben, Gladbach hebe jetzt endgültig ab. Wer in 39 Pflichtspielen unter einem Trainer erst zweimal zwei und niemals drei Gegentore kassiert hat, der darf seinen Gästen gerne gute Ratschläge geben. Beeindruckend, dass kein Schalker das Stadion verlässt. Zumindest sieht es so aus, als würde der Gästeblock seine Mannschaft bis zum Ende unterstützen – oder sich wenigstens selbst feiern. Respekt!

Vor der Pause liegt sogar das 4:0 in der Luft. Hanke liefert sich ein Duell mit Torwart Unnerstall, das der Schalker mit unfairen Mitteln für sich entscheidet. Aber Hanke bleibt standhaft. Man könnte sagen: Zum ersten Mal in dieser Saison vergibt ein Borusse einen Elfmeter. Immerhin zeigen einzelne Medien so viel Weitsicht, nach all den Nasen-Schwalben auch das Ende der Zugvögel-Saison zu würdigen.

Herthas Probleme
Markus Merk kommt in seiner Analyse sehr nah an die Wahrheit heran: Tätlichkeit – ja, Elfmeter – ja, und dazu eine Schauspieleinlage, die niemand sehen will. Nicht jedem in einer medial ähnlich wirksamen Rolle war es seit Mittwoch gelungen, so viele Zugeständnisse zu machen. Die meisten kannten nur Schwarz und selten Weiß. Hubniks Wutausbruch, sein Tritt auf de Camargos Fuß – nicht jeder wollte sehen, was da neben einer vorgetäuschten Nahtoderfahrung noch war. Immerhin wird die Sache selbst für die Hertha nach dem 0:5 in Stuttgart und der Entlassung von Michael Skibbe gegessen sein. Wenn nicht, dann eben nicht.

Am Sonntag schaue ich mir die Wiederholung auf Sky an und habe nach 45 Minuten alles gesehen. Alles wie früher also – und doch völlig anders. Zur zweiten Halbzeit bringt Huub Stevens Christoph Metzelder für Jurado, dessen Schüsse nicht näher als drei Meter ans Tor herangekommen waren. Es gibt Wechsel, die jagen einem mehr Angst ein. Papadopoulos rückt dafür vor die Abwehr. Die Frisur des Griechen – offenbar ein “Schuldenschnitt” – beeindruckt da schon mehr.

Sky lässt die zweite Halbzeit in seiner Zusammenfassung komplett aus. Das Sportstudio gönnt sich und den Zuschauern wenigstens noch ein paar Passstafetten, ein Abseits-Nicht-Tor von Roman Neustädter und einen Aufsetzer von Reus, der gegen seinen designierten Erzrivalen jetzt schon fünfmal getroffen hat. Der Reporter ist sich sicher, dass die Borussia ihre beste Saisonleistung gezeigt hat, noch besser als gegen Bremen und Köln.

Geige gefällig?
Vermutlich stimmt es. Schalke stellt zwar nicht gerade eine meisterliche Abwehr, aber Huntelaar, Raúl, Obasi und Farfán abmelden – da gehört einiges zu. Und seien es auch nur ein Marc-André ter Stegen, ein Roel Brouwers, ein Dante, ein Tony Jantschke, ein Filip Daems, ein Roman Neustädter, ein Havard Nordtveit, ein Patrick Herrmann, ein Juan Arango, ein Mike Hanke und ein Marco Reus. Denn nicht weniger als elf Spieler können sich für mehr als 400 Minuten ohne Pflichtspielgegentor auf die Schulter klopfen.

Als Hanke ausgewechselt wird, schellt nicht nur in Kopenhagen ein virtuelles Telefon. Stadionsprecher Knippi hat die Handynummer des Neuneinhalbers offenbar persönlich an Jogi Löw weitergegeben. Es sei denn, Hanke hat noch die gleiche Nummer wie 2006. Vor einem halben Jahr hätte ich darüber nicht einmal lachen können. Jetzt ist der 28-Jährige nach Mario Gomez und Miroslav Klose tatsächlich der drittbeste deutsche Mittelstürmer. Kießling, Cacau, Helmes anyone? Ich komm’ bald gar nicht mehr klar. Für Hanke kommt Igor de Camargo und wird mit Sprechchören gefeiert. Selbst ein schwarzes Schauspiel-Schaf hat schließlich den Schutz der Herde verdient.

“Wir denken von Spiel zu Spiel” – inzwischen kann es niemand mehr hören, der keine Raute im Herzen hat. Aber selbst wenn ich eingestehe, dass es mir nicht mehr hundertprozentig gelingt, denke ich nicht viel weiter voraus. Auf Kaiserslautern folgt Hamburg – und dann? Nach dem 14. Spieltag habe ich begonnen, an die Europa League zu glauben. Jetzt sind es nach 21 Spieltagen zehn Punkte Vorsprung auf Platz fünf. Da dürfte es wenigstens erlaubt sein, dezent Geigenlehrer zu sondieren, um im Mai direkt mit dem Unterricht beginnen zu können. Die Champions-League-Hymne lässt sich so viel besser spielen als singen.

“Es wird schwer”
Schon jetzt hat die Borussia die beste Punkteausbeute seit 1996 erreicht. Ab der kommenden Saison wird es hier kaum noch Absätze über irgendwelche Rekorde geben. 2012 – in dem Jahr, in dem eigentlich alles zu Ende gehen soll – beginnt eine neue Zeitrechnung. Selbst Lucien Favre nimmt sich mittlerweile schmunzelnd aufs Korn. “Ich weiß, ich muss es wieder sagen: Aber es wird sehr schwer”, sagt er mit Blick auf das Auswärtsspiel in Kaiserslautern. Und tatsächlich: Seit mehr als 16 Jahren hat die Borussia nicht mehr auf dem Betzenberg gewonnen.

Kurz bevor er endet, mausert sich der überragende Abend noch zu einem perfekten. Im Sportstudio zieht Nationalspielerin Kim Kulig die Lose fürs Pokalhalbfinale. “Hauptsache Heimspiel, Hauptsache Heimspiel” lautet die Devise. Erst bekommt Greuther Fürth Borussia Dortmund zugelost. Dann lässt Kulig die angewärmte Kugel mit dem Bayern-Los links liegen und beschert Gladbach ein Heimspiel.

Am nächsten Tag bekomme ich von meinem Mitbewohner Dennis eine SMS aus Berlin. “Hammerlos für Bayern” soll die Schlagzeile in der U-Bahn lauten. Wie würde meine Mutter sagen? “Ich kann gar nicht richtig jubeln, weil ich mir sicher bin, das alles gerade nur zu träumen.”

12. Februar 2012 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Fohlengeflüster | Schlagwörter: , , , , , , , , | 32 Kommentare

Kommentare (32)

  1. Sehr guter Artikel. Respekt.
    Aber haben wir 2 Kopfballtore nach Freistoßes gemacht? Mir fällt nur das von De Camargo gegen Hamburg ein.

  2. @ Marcel: Mike Hanke gegen Stuttgart =)
    War zwar mehr mit der Schulter, aber das passt

  3. schön deinen bericht, wie das gestern im stadion gesehene spiel, mit einem wort zu kommentieren: wunderbar.
    übrigens dein buch ist heute gekommen. führt ja doch kein weg dran vorbei ;)

    danke und weiter so!

    matze

  4. @Marcel: Gar nicht so lange her – Hanke in Stuttgart.

    @Matze: Danke fürs Lob, danke fürs Kaufen!

  5. “Der Kirk” war aus irgendeinem Grund im Spamordner gelandet. Weiß auch nicht, warum. Denn die Antwort war ja hilfreich.;)

  6. Hahaha, marcel: de camargo und FÄLLT EIN.
    Ich habe herzlich gelacht. Was du, lieber jannik wohl unterschlägst ist das einsteigen von idc gegen hubik vor der Szene und wo du eine gesehen haben willst, ist mir auch nicht so ganz klar. Alles was ich gesehen habe war eine ganz hervorragende schauspielerische Leistung. Für mich gibt’s eben doch nur schwarz, aber das steht mir eh besser.

  7. Lang lang ist es her, aber damit fing alles an… Kopfballtor am ersten Spieltag gegen München von De Carmago

  8. @Felix: “wo du eine gesehen haben willst” – da fehlt ein Wort, oder? Was ich tatsächlich nicht sehe, ist ein “Einsteigen” von de Camargo. Wie auch immer, ich kann damit leben, wenn ihr euch auf alle Ewigkeit an der Szene aufhängen wollt.

    @Marco: Aber das war ja kein Freistoß. Von Patrick Herrmann gegen Bremen hätte ich sonst auch noch ein Kopfballtor anzubieten.

  9. Ich liebe Deine Metaphern.

    Viele Grüße
    Alex

  10. Ich oute mich als Fan Deiner Seite. 2 Buecher gekauft (eins verschenkt, eins fuer mich) und jeden Blog gelesen und gelacht.

    Bei dem naechsten Pokalspiel habe ich mir auch gedacht, das diese Auslosung besser nicht sein konnte. Fuerth ist ein unbequemer Zweitligist, der kratzt, spuckt und beisst. Da sahen unsere Jungs bisher nie gut aus. Und Dortmund halte ich fuer staerker als Bayern zur Zeit.

    Am Anfang der Saison habe ich Platz 6 fuer uns interpoliert, zum Jahreswechse den vierten Platz und nun bin ich von Platz 2 am Ende ueberzeugt. Wenn Dortmund nochmal schwaechelt dann sogar etwas mehr…

  11. Ich bleibe beim angekündigten Ritual, also ein Kommentar. Dein Bericht mal wieder ein Hochgenuss. So wie das Spiel!! Leider “nur” in einer Sportkneipe auf sky gesehen – aber es war trotzdem einfach nur schöööööön. Lustig war, dass wir vorher noch zur Bank mussten, Schlange vorm Automaten. Grmpf. Aber naja, die werden ja nicht in den ersten fünf Minuten ein Tor machen… Denkste! Wir waren grad drin in der Kneipe, um das 1:0 mitzubekommen. Die Tore, eins schöner als das andere. Hanke gewinnt mit einer Nasenlänge Vorsprung aus meiner Sicht.

    Pokal? Heimspiel, Heimspiel!!! Und wer zwei Mal die Bayern geschlagen hat, kann es durchaus auch ein drittes Mal schaffen. Ein tolles Wochenende! Wie gemalt…und abgerundet von deinem Beitrag, Jannik. Genuss pur…

  12. *applaus*

    Da ist sie wieder, die Leichtigkeit, die Du in Deinen letzten beiden Blogeinträgen ein weinig verloren hattest.

    Hier ist wieder die Freude am Schreiben und am Spiel der Borussia zu erkennen, ohne aufgesetzt und gezwungen komisch zu wirken.
    Wirklich richtig klasse. Weiter so.

  13. Stimmt, da fehlte ein wort. Wenn du mit ewigkeiten die paar tage meinst, dann bleibt dir wohl ohnehin keine andere Wahl :)

  14. Oh ja stimmt, der Hanke. Wie konnte ich das vergessen.:D

  15. Einen Elfmeter hatten wird doch schon, oder? Gegen Stuttgart, Hinrunde, langs ist’s her… ;)

    An sonsten: Wie immer schön :)

    Viele Grüße

  16. @Felix: Die paar Tage seien euch gegönnt. Ich hatte nur den Eindruck, dass die Sache nicht so schnell gegessen sei. Denke da nur an eure Rivalität zu Schalke, die sich ja auch 40 Jahre gehalten hat, ohne dass die meisten Nicht-Herthaner wissen, wo die Ursprünge überhaupt lagen.

    @Henning: Klar, wir hatten sogar drei und einen im Pokal. Meinst du diesen Satz? “Aber Hanke bleibt standhaft und vergibt sozusagen den ersten Elfmeter der Saison.” Dann sollte ich die Betonung wohl anders legen. Ich will damit ausdrücken, dass zum ersten Mal ein Borusse einen Elfmeter vergibt.

  17. Hehehe, so herum hat er diesen tatsächlich kläglich vergeben. Das wäre dem Filip da nicht passiert ;)

  18. @ Jannik: Mit mir kann mans ja machen :-P
    Und nebenbei: Klasse Blog!

  19. Ach, das ist schneller gegessen als warme Semmeln. :) Dafür passieren einfach zu häufig Dinge, die nicht so laufen wie sie gerechterweise hätten laufen sollen – und das Vereinsübergreifend. Ein paar Tage wunden lecken sollte aber erlaubt sein. :)

    PS: Ein ausgesprochenes Lob für deinen tollen Text. Du bist wirklich sehr begabt.

  20. Danke, Felix!:)

    Im Grunde habt ihr ja seit gestern auch andere Sorgen (oder auch nicht?). Ihr dürft im April meintwegen gerne pfeifen, aber Ostern und Vergebung der Sünden – vielleicht lasst ihr es auch sein.;)

  21. wunderbarer artikel !
    allez borussia!

  22. @ Marcel: Hanke in Stuttgart per Kopf, Freistoß Reus

  23. schöner Bericht für ein schönes Spiel.

    Eine Frage an die geballte Fussballkompetenz der “EiaP” Leser und dir Jannik.

    Das Szenario (rein theoretisch natürlich):
    Die Borussia verliert ab sofort jedes Spiel in der Bundesliga und landet auf Platz 11. Im DFB Pokal Halbfinale wird gegen die Bayern verloren, die 2. in der Liga hinter Dortmund werden und gegen diese das Pokalfinale gewinnen.
    Wer bekommt den Euroleague Platz aus dem DFB Pokal? Gibt es ein Spiel um Platz 3 oder rutscht der Tabellensiebte in den Wettbewerb? (was ich recht unfair gegenüber Fürth empfinden würde)

    Ich wähle den Zusatzjoker. Also wer es weiß bitte aufstehen.

  24. gefunden, aber aufgegeben zu verstehen….

    http://www.dfb.de/index.php?id=3110

  25. Gut, dann hast du die Antwort ja. Oder? Der Tabellensiebte rückt einfach nach. Deswegen werden Hannover, Wolfsburg und Co. auch langsam heiß. Wobei sie mittlerweile sowieso nah dran sind an Leverkusen und Bremen.

    Interessant könnte das Szenario werden, wenn die Bayern Champions-League-Sieger werden (oder besser: würden). Dann wäre es, vorausgesetzt sie landen unter den ersten drei, keineswegs so, dass der Vierte direkt dabei ist.

  26. Und mal anders gedacht: Verliert Gladbach gegen Bayern und die spielen im Finale gegen Dortmund, würde es reichen, ab dem 21.3. auf den Tabellenachten zu schauen. Derzeit sind es 16 Punkte Vorsprung. Hält Gladbach das, wäre die Europa League auch ohne Pokalfinale schon Ostern fix.

  27. So! Der Super-Cup wurde soeben auf den 12. August terminiert. Gegen wen spielen wir da eigentlich? Gegen den Vize-Meister oder Pokal-Finalisten?

    ;)

  28. So oder so gegen Dortmund. Wie 1995, erster Stadionbesuch meines Lebens. Aber jetzt ist gut.;)

  29. Findet das dann wieder in Düsseldorf statt? Dann komme ich auch wieder dahin. Da ist noch ne Rechnung mit dem BvB offen.

    Wie bereits vorher festgestellt auch mein erster Stadionbesuch.

  30. Um nochmal kurz auf das Qualifikationsthema zu kommen:

    Eine Antwort habe ich gefunden, verstanden habe ich es nicht unbedingt wieso es so geregelt wird.

    Was war das früher schön als es noch 3 internationale Wettbewerbe gab, deren Qualifikation ziemlich eindeutig war. Da musste man nicht ständig überlegen unter welchen Bedingungen man evtl. für irgendwas qualifiziert ist.

  31. Haha, bei dem Supercup-Dingens in Düsseldorf war ich auch. Eins der wenigen Fußballspiele, vor denen ich mir mal etwas Alkohol gegönnt habe. Aufgrund der Hammer-Sonne an dem Tag war ich ganz schön angehackt. ;)

    Mein erstes Gladbach-Spiel: genau heute vor 22 Jahren. Freundschaftsspiel in Leipzig, bei der Loksche. Und deren Skins und Hools haben uns 90 Minuten lang durch’s Stadion getrieben. Keine schöne Erinnerung.

    Thema Quali: ganz, ganz bitter 1989. Bis zum letzten Spieltag auf Platz 5. Dann völlig unverdiente Heimniederlage gegen den HSV mit Abrutschen auf Platz 6. 1 Woche später DFB-Pokalendspiel Werder-Doofmund. Werder 3. und Doofmund 7. in der BuLi. Werder geht 1-0 in Führung, verliert aber 1-4 und für 23 (?) Jahre (bis auf 2 Ausnahmen) ist Schluß mit Europa für Borussia.

  32. Pingback: Herlig! | Entscheidend is auf'm Platz

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