Pfeifen

Saison 2011/2012: 25. Spieltag - Gladbach 0:0 Freiburg

Gladbach hat wieder nicht durchweg gut gespielt, Gladbach hat wieder nicht gewonnen. Doch erneut gibt es Dinge, über die mehr gesprochen wird. Im Vergleich zur Hooligan-Attacke auf der A3 sind Pfiffe gegen die eigene Mannschaft zwar fast zu verschmerzen – aber auch nur im Vergleich. Losgelöst von den Ereignissen vor einer Woche ist das, was sich im Borussia-Park auf den Rängen vereinzelt abspielte, nämlich einfach nur peinlich und unnötig.

Es ist hart, wenn man sich Samstagnachmittage grundsätzlich freihält und Einladungen nur für Konfirmationen, Hochzeiten und runde Geburtstage im engsten Familienkreis annimmt. (Beerdigungen sind selten am Wochenende.) Aber: Es ist auch ehrlich und konsequent. Die Medium-Version der Herzenslosigkeit ist es, fußballverrückte Freunde zu Besuch zu haben, die Fans anderer Vereine sind, und als Gastgeber dennoch auf das Einzelspiel Gladbach gegen Freiburg zu bestehen. Zum Glück hat die DFL diesmal ein glückliches Händchen bei der Ansetzung gehabt und sowohl Stuttgart als auch Dortmund, Schalke und Bremen geschickt um die Borussia herumterminiert.

Es gibt aber auch eine Light-Version von “seine Freunde für den Fußball hängen lassen”. Am Samstag um 13 Uhr steht der Besuch auf der Matte. Unsere WG-Party beginnt zwar erst am Abend, aber wer aus Mainz, Würzburg, Düsseldorf, Dortmund, Lüneburg oder Hamburg ins Saarland kommt, will natürlich etwas mehr vom Besuch haben.

Dortmund-Fans und das Reflektieren
Ich halte mich für einen sehr toleranten Menschen. In Sachen Fußball kenne ich aber nur Freunde, wenn sie ihr Herz an denselben Verein verloren haben. Und jenes Herz beginnt bei mir in einer ungesunden Frequenz zu schlagen, wenn jemand eine halbe Stunde lang seinen Verein preist, aufs Blut verteidigt, um dann ernsthaft in einem Moment der Stille zu fragen: “Gegen wen spielen wir eigentlich heute Abend?” Dortmund-Fans sind hierfür seit mehr als einem Jahr beliebte Kandidaten: Kloppo ist ein geiler Typ, Hummels hat in der Nationalmannschaft noch nie schlecht gespielt, Großkreutz bekommt viel zu selten die Chance, schlecht für Deutschland zu spielen, und Weidenfeller ist von allen Keepern aus der Ehrmann-Schule der sympathischste – als sei nur Alufolie zum Reflektieren da.

Es gab Jahre, da hatte man schlechtere Argumente, um das Gladbacher Einzelspiel gegen die Konferenz zu verteidigen. Trotzdem sitze ich um 15:30 Uhr fast alleine vor dem Fernseher. Um 15:30 Uhr sind Sebastian und ich als einzige noch im Wohnzimmer übrig. Der Rest schaut lieber, wie sich Schaufensterpuppen hinter der Scheibe nicht bewegen – Shopping statt Sky.

Mein Mitbewohner Dennis hatte bei “Bayern gegen Hoffenheim” angetan genickt, als ich aufzählte, wer sonst noch so spielt. Ich hatte ihn dafür gerüffelt. Nach 45 Minuten bin ich froh, dass er sich etwas besser um unsere Gäste kümmert und mit ihnen in die Stadt gegangen ist. Die Bayern führen 5:0, im Borussia-Park steht es 0:0. Nicht einmal aus dem Rheinland importiertes Altbier hatte geholfen.

Jantschke genial
Immerhin waren die Chancen da, anders als noch in Nürnberg. Lucien Favre hatte endlich reagiert und Oscar Wendt für den fremdkörperlichen Igor de Camargo gebracht, ansonsten alles wie gehabt. Bereits nach neun Minuten tauchte Mike Hanke nach einem Querpass von Marco Reus völlig frei vor Oliver Baumann auf, erlebte aber einen zweisekündigen Rückfall in vergessen geglaubte Streichergebnis-Mike-Zeiten. Überhaupt war es Keeper Baumann, der die meisten aussichtsreichen Möglichkeiten zunichte machte. Nur Bernd Leno hat in dieser Saison ebenfalls eine 1,5 vom Kicker für seine Leistung gegen Gladbach bekommen. Zur Einordnung: Es war das 2:2 im Borussia-Park, als allein Reus die Bewertung um eineinhalb Noten steigerte.

Die allerbeste Chance der ersten Hälfte hatte dennoch der SC Freiburg. Tony Jantschke köpfte an die eigene Latte. Wer sich ein Augenzwinkern nicht verkneifen kann, darf darin eine geniale Rettungsaktion sehen. Der Rest wird nüchtern feststellen, dass es einfach nur verdammt eng war in dieser Szene.

Vergangene Woche nach dem Nürnberg-Spiel wurde eine dezidierte sportliche Analyse irgendwie von den Ereignissen auf der A3 überlagert. Kölner Hooligans, Gladbacher Fanbus, rot-weiße Steine, Siegburg Ost – die Eckpunkte sind bekannt. Diesmal ist es eine im Vergleich geradezu harmlose Randerscheinung, die am meisten hängen bleibt: Nach etwa einer Stunde mehren sich die Pfiffe im Stadion. Man muss lange zurückdenken. Es dürfte der 18. März 2011 gewesen sein, als die Mannschaft im eigenen Stadion zum letzten Mal ausgepfiffen wurde.

Die Basis von allem
Einige können es schon nicht mehr hören, aber an jenem Abend verlor Gladbach 0:1 gegen Kaiserslautern. Leute, die sich nur aus dem Stadion kennen, legten sich tröstend die Hand auf die Schulter, mit leicht glasigen Blicken. Es schien endgültig vorbei zu sein, der Beginn einer Abschiedstour aus der Bundesliga über sieben Spiele. Ein Jahr ist das nun her und seitdem hat es nicht mehr annähernd einen dieser traurigen Momente gegeben. Der VfL hat Bremen, Bayern und Schalke mit insgesamt 11:1 Toren aus dem Stadion geschossen und kein einziges von 19 Pflichtspielen im Borussia-Park mehr verloren.

Nun weiß ich, dass ich ein manchmal sehr strenges und mitunter auch unfaires Verständnis vom Fansein und Nicht-Fansein habe. Grundvoraussetzung, um als Fan einer Mannschaft durchzugehen, ist es, am Tag vor einem Spiel nicht nur zu wissen, dass eines bevorsteht, sondern auch den Gegner zu kennen. Innerhalb von 60 Minuten nach Spielende sollte man sich, sofern man das Spiel nicht sehen konnte, nach dem Ergebnis erkunden. Das sollte die Basis von allem sein.

Wie viel man sich nun bei einem Stadionbesuch herausnehmen darf, hängt in erster Linie mit der Leidenschaft und der Treue zusammen, die man für seinen Verein aufbringt. Zu solch konservativen Ansichten gelangt man selbst als Fußballfan, der sich – wie gesagt – als tolerant und zuvorkommend bezeichnet. Wer meint, er dürfe pfeifen, weil die Borussia sich zum dritten Mal in Folge schwer tut, liegt ziemlich daneben. Denn all jene, denen es an einem gewissen Punkt erlaubt wäre (viele Menschen sind ja ohnehin der Meinung, Pfiffe gegen die eigene Mannschaft seien generell verboten), würden in dieser Situation niemals pfeifen. Zu Recht erfreut sich jeder an einem Zuschauerschnitt, der erstmals über 50.000 liegt. Nur wäre es zu sowohl optisch als auch finanziell und stimmungstechnisch zu verschmerzen, wenn jene 5000 zu Hause blieben, die vor einem Jahr niemals da waren und jetzt meinen, nur durch den Erfolg sei das Preis-Leistungs-Verhältnis vor Gericht einklagbar. Die 2. Person Plural von “pfeifen” muss nicht immer “ihr pfeift” heißen, sondern ab und zu “ihr Pfeifen”.

Im Westen nichts Neues
Die meisten jener Borussen, die sich mit ihrer Leidensfähigkeit ein streng ausgelegtes Pfeifrecht erarbeitet haben, werden die Leistung gegen Freiburg schon einordnen können. Niemand wird sie rundum gut gefunden haben. Dennoch waren Fortschritte zum Auftritt in Nürnberg erkennbar. Allein schon, weil die Mannschaft drei dicke Torchancen hatte. Die Borussia ist defensiv in jedem Spiel so stabil, dass nur sie darüber entscheidet, wer gewinnt. Zwei Tore hätten diese Saison nur einmal nicht gereicht. Elfmal hätte ein einziger Treffer genügt. Das muss man sich mal vorstellen: Mit exakt einem Treffer pro Spiel hätte die Mannschaft bei gleicher Abwehrleistung nur zwei Punkte weniger auf dem Konto.

Nun mag die Leichtigkeit weg sein. Das war sie zu einem ähnlichen Zeitpunkt in der Hinrunde ebenfalls für kurze Zeit. Nun mag die Borussia nur zwei Punkte aus den vergangenen drei Partien geholt haben. Sie hat aber nur zwei Punkte auf Leverkusen und einen auf Schalke eingebüßt, den Vorsprung auf den Siebten sogar ausgebaut. Nun mögen gleich drei Gegner hintereinander ein probates Mittel gefunden haben gegen diese Spielweise, die man gesehen haben muss, um sie zu verstehen. Es darf aber auch niemand vergessen, dass Patrick Herrmann schmerzlich vermisst wird, dass Roman Neustädter spielt, als mache er sich Gedanken, was er sich mit seinem Wechsel zu Schalke gedacht hat. Selbst solch eine überragende Saison kann unmöglich 34 Spiele lang ein ausgelassener Sitzkreis nach einem sensationellen Außenrist-Tor sein, in dem fröhlich Lieder gesungen werden.

Wenn die Borussia in der Saison 2011/2012 ein Popsong wäre, dann am ehesten “Ai se eu te pego” vom Michel Teló: frisch, leicht, überraschend durchgestartet und unerwartet in den Charts ganz oben. Was Neymar, Cristiano Ronaldo, Marco Reus und andere für “Ai se eu te pego” waren, ist Lucien Favre für Gladbach. Irgendwann wird Michel Teló von der Spitze der Charts rutschten, weil kein Lied ewig ganz oben bleibt. Er wird ein neues herausbringen müssen, ohne seinem Stil untreu zu werden. Auch bei der Borussia ist es an der Zeit für die zweite Single-Auskopplung.

Bescheuert, aber praktisch: Während Gladbach auf dem Fernseher läuft, informiert das iPhone über den Rest.

12. März 2012 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Fohlengeflüster | Schlagwörter: , , , , , | 13 Kommentare

Kommentare (13)

  1. Favre: “nicht vergessen wo wir waren. viele wollen nicht mehr darüber sprechen. wir spielen mit der gleichen mannschaft die vor 8 monaten da stand” *zeigt nach unten* – recht hatta.

    hätte nicht gedacht, dass ich mich in gladbach darüber mal aufregen würde. Die paar Deppen die gepfiffen haben können doch garnicht die Saison davor mitbekommen haben.. anders ist das nicht zu erklären. Ich bin so dankbar das wir auf dem dritten Platz stehen und gegen Freiburg eine gute Leistung gebracht haben.. vor allem nach den beiden letzten Spielen. Finde die neue Single-Auskoppelung da sogar schon ein wenig zu weit gegriffen. Einfach weitermachen, hab nen gutes Gefühl und wie schon gesagt bin extem zufrieden wenn ich mir die Tabelle angucke. :) – und sonst wie immer netter Bericht ;)

  2. Wenn ich mich richtig erinnere hat sich die Borussia in den letzten Jahren (auch schon lange vor Favre) immer schwer gegen Mannschaften getan, die sich hinten rein stellen. Das ist nun mal der Nachteil der “Kontertaktik” die ja eigentlich irgendwo schon lange bei der Borussia verwurzelt ist.
    Wie du aber richtig erwähnst, gab es auf Freiburgerseite ja auch nicht gerade eine Chancenflut. Allerdings hätte Jantschke früher bestimmt getroffen und die Borussia mit 2 bis 3 zu null verloren.

    Ich habe ein langweiliges Spiel gesehen, indem ich der Borussia allerdings zugestehen muss, dass Sie die Geschwindigkeit und den Spielfluss bestimmt haben. Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass Freiburg gedrückt hat.

    Allerdings denke ich, dass es gegen Leverkusen mit Sicherheit nicht einfacher wird, denn die haben ja inzwischen auch Übung im “sich hinten rein stellen”.

  3. Schließe mich an, wie immer ein sehr guter und ausgewogener Beitrag. Ich hatte mir auch gedacht, dass es ein schweres Spiel wird, denn die Borussia – genau – tut sich tatsächlich schon immer schwer gegen die vermeintlich “Kleinen”, die eher dazu neigen, sich hinten rein zu stellen. Und mit Herrn Streich hat Freiburg wohl einen guten Griff getan, man stabilisiert sich. Trotzdem dachte ich, “Schießbude der Liga” – da sollten wir doch mindestens einen Ball über die Linie bekommen! Sollte, wäre, hätte: War aber nicht. Irgendwie fühlt man sich dann doch zunächst etwas unzufrieden und muss sich doch mit Macht und Vernunft vor Augen führen, wo wir in der letzten Saison am 25. Spieltag standen: Platz 18 mit 22 (!!) Punkten, auch wenn man gerade zuhause das 1. Mal gegen Hoffenheim gewonnen hatte mit 2:0. Und wir haben schon jetzt 12 Punkte mehr als letzte Saison mit 36. Was ich mir mittlerweile wünschen würde, das wäre (warum sollen WIR nicht mal von anderen klauen, wenn schon andere Vereine unsere Torhymne geklaut haben) so eine “Wiener Viertelstunde” in JEDEM Heimspiel. Ab der 75. Minute geht es lautstark rund – aber nicht mit Pfiffen, sondern mit bedingungsloser Unterstützung von den Rängen. Aus einem Netzbeitrag: “Dass die charakteristische akustische Unterstützung einen messbaren Effekt auf das Geschehen auf dem Rasen hat, will der regelmäßige Stadiongänger nicht definitiv bestätigen. »Man mystifiziert das gerne. Die Rapid-Viertelstunde hat aber definitiv einen Einfluss. Sie zeigt den Spielern an, dass sie jetzt noch einmal richtig reinhauen müssen.” Da könnten sich alle Pfeifen doch richtig abreagieren… und vielleicht sollte ich auch versuchen, irgendwo Altbier herzukriegen!

  4. stark. einfach stark.

  5. In der letzten Saison habe ich mich danach gesehnt, das wir irgendwo im
    Niemandsland der Tabelle dümpeln. Fernab konkreter Abstiegspanik. Was
    da jetzt passiert ist – realistisch betrachtet traumhaft.

    Und dann habe ich mich letzten Samstag dabei ertappt, das ich laut “aufgeraunt”
    habe, als der Ball nicht in die Tiefe des Raumes Richtung Freiburger Tor gespielt
    wurde sondern vorsichtshalber zurück zu MAtS. Ja – und ich schäme mich für
    dieses “aufraunen”

    Den Beitrag nehme ich daher dankbar an. Finde ihn ebenfalls stark.

  6. moin jannik,
    ich würde gerne den satz “Nur wäre es zu sowohl optisch als auch finanziell und stimmungstechnisch zu verschmerzen, wenn jene 5000 zu Hause blieben” kommentieren.
    vor gut 20 jahren bin ich überall hingefahren wo wir gespielt haben, hatte über jahre eine dauerkarte und habe in der zeit fast nur mistspiele gesehen. heute mit gut 41 jahren und ca. 600km entfernung zum park suche ich mir zwei, drei spiel pro jahr raus die ich besuche. (achja, ich pfeife die eigene mannschaft nie aus) wahrscheinlich haben wir auch deshalb wieder mehr zuschauer weil wir (die vielen die auf dem bökelberg schon dabei waren) endlich mal guten fussball sehen wollen, denn das haben wir uns tatsächlich verdient. aber wir sind es nicht die pfeifen, damit macht man es sich zu einfach. es wird immer leute geben die zum fussball gehen und auch beim stand von 5:0 pfeifen weil ein pass misslingt. die gab es damals schon, die wird es immer geben.
    fazit: macht die kurve wieder lauter dann hört man auch die pfiffe nicht ;-)

    gruss
    andre

    ps. finde deine beiträge klasse. vieles erinnert mich an meine “aktivere” zeit.

  7. Guter Bericht – vor allem Dein Statement zu den Pfiffen kann ich sehr gut verstehen (und im übrigen auch die Bewertungen zu Fansein). Und wenn ich schon dabei bin mit Loben: bin seit längerem ja regelmäßiger Leser Deines Blog und habe mich echt richtig gefreut, daß Du – obwohl Du ja ne komplette Saison aussetzen wolltest – doch wieder die Zeit gefunden hast dafür. Vielen Dank!

    Ich glaube gegen die Pillen geht was…

  8. super genialer beitrag; lesenswert :)

    und an alle pfeifen: bleibt zuhause, investiert keine zeit mehr im stadion. macht euch lieber gedanken, was unsere borussia in diesem jahr geleistet hat. vllt. seht ihr dann ein, wie hirnlos eure pfeifaktionen wart. aber ich glaube eher, bei euch ist hopfen und malz verloren…

  9. Danke für eure Kommentare! Scheinen sich ja ausschließlich Nicht-Pfeifer hier rumzutreiben – oder die anderen melden sich nicht zu Wort.;)

  10. Würde den pfeifenden Pfeifen gerne einen Knebel verpassen (;

  11. Ich bleibe bei dem Grundsatz: “Nur Pfeifen pfeifen.”

    Wobei ich mir einen kurzen Pfiff gegen den Bericht durchaus erlauben möchte:

    Nachdem ich mich wie Bolle gefreut habe “So weit die Raute trägt” letzte Woche zu meinem Geburtstag auspacken zu dürfen, fühle ich mich durchaus bei den 5.000 – die anscheinend Zuhause bleiben dürften weil sie letztes Jahr nicht dabei waren – angesprochen.

    Dazu möchte ich deshalb etwas sagen:
    Diejenigen, die vor Saisonbeginn eine DK gekauft haben, haben sicher nicht mit dieser Saison gerechnet. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich war auf harten Abstiegskampf vorbereitet. Schön dass ich diese Saison live miterleben darf. Nicht so schön immer wieder als Eventfan abgetan zu werden weil man die letzten Jahre aus bestimmten Gründen (schon mal versucht in der NK zu stillen?) nicht häufig ins Stadion gehen konnte.

    Genug gemault, morgen wird es hoffentlich einfach nur laut… und zwar nicht mit Pfiffen! ;-)

  12. @Jennie: Dann fühlst du dich aber zu Unrecht angesprochen. Es geht ja in erster Linie um die Leute, die sich in der Woge des Erfolgs nun plötzlich um Karten reißen, nachdem sie den Verein und die Mannschaft vor einem Jahr noch müde belächelt haben. Solche Leute haben einem indirekt den Vogel gezeigt, wenn man von seiner Dauerkarte erzählt hat, nach dem Motto “Für den Scheiß geb’ ich doch kein Geld aus”. Das sind für mich die potentiellen Pfeifern.

    Der Schnitt ist diese Saison ja sogar um 6000 besser – da bleibt also noch genug Platz für etwa 1000 Fans wie dich, die letztes Jahr aus anderen Gründen kaum ein Spiel im Stadion gesehen haben und sich beim Dauerkartenkauf auf etwas ganz anderes eingestellt hatten als Platz drei und das Halbfinale im Pokal.

  13. Ok, damit kann ich leben. ;-)

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