Wenn dich einer fragt, woher du kommst

Das Leben ist eben kein Lied von Katja Ebstein. Trotzdem hat Gladbach in Kiew wieder etwas ganz Großes erlebt. Ein Trainer, elf Spieler, drei Joker und 2000 Fans haben alles dafür getan. Deshalb können alle stolz auf diesen Tag zurückblicken – und das noch ziemlich lange.

Zwei Monate lang lagen 72 Griwna in meiner kleinen Spardose mit ausländischem Geld. Bei meinem 14-Stunden-Kurztrip zum EM-Spiel zwischen Deutschland und Dänemark in Lwiw hatte ich mich etwas verkalkuliert. Nachts auf dem überdimensionierten Flughafen hielten die Ukrainer es dann nicht für nötig, den EU-Reisenden ihre letzten Scheine aus den Taschen zu ziehen, die sie sicherlich dankend ausgegeben hätten. Alle Läden hatten zu. Für 72 Griwna, umgerechnet sieben Euro, läuft zu Hause doch niemand gerne zur Bank. Und zwei Trips in die Ukraine binnen zwei Monaten? Das konnte ja niemand ahnen!

Doch dann kam Nyon, dann kam Giorgio Marchetti, dann kam der Zettel mit der Aufschrift “Dynamo Kiew”. Und weil unmittelbar davor der Zettel mit “Borussia Mönchengladbach” aus dem Lostopf gefischt worden war, stehe ich an einem Mittwochmorgen um 7:45 Uhr am Düsseldorfer Flughafen. In zwei Stunden soll Flug AB 1018 in Richtung Osten abheben. Ich werde drinsitzen, weil ich es mir geschworen habe, bevor der Europapokal überhaupt zur Debatte stand (so vor fünf, sechs Jahren), geschweige denn das Reiseziel bekannt war (seit dem 10. August).

Schon zwischen Urlaubsreisenden (Palma) und Geschäftsreisenden (Zürich) wird das historische Ausmaß dieses Tages deutlich. Auch Bundesliga-Auswärtsspiele nach Berlin oder München laden zu Flugreisen ein – doch nicht an einem Mittwoch und nicht mit diesem erwartungsvollen Ausdruck im Gesicht. Über die Lautsprecher werden “Reisende nach Neapel” und “Reisende nach Helsinki” gebeten, sich in Richtung Gate zu bewegen. Neapel? Helsinki? Später vielleicht! In kurzer Zeit werden drei Maschinen in Richtung Kiew fliegen, eine vierte kommt aus Köln (ein Schelm, wer Böses dabei denkt).

Zwei Sehenswürdigkeiten
Im Flughafen-Shop steht ein riesiges Regal voller Reiseführer. Kopenhagen gebührt beinahe eine ganze Reihe. Kiew wird lediglich in einem Buch für die gesamte Ukraine abgehandelt. Aber es gibt in der Millionenstadt ohnehin nur zwei Orte von Bedeutung für diese Reise: Das Olimpijskyj, wo um 21:45 Uhr ukrainischer Zeit der Anpfiff ertönen wird, und den Shevchenko-Park, den bis zu 2000 Borussen bis zum Abend in Beschlag nehmen wollen.

Sogar schon leicht ramponiert, der Ukraine-Reiseführer.

Sogar schon leicht ramponiert, der Ukraine-Reiseführer.

Neben mir sitzt meine Mutter, die als einzige aus der Gruppe der potentiellen Mitreisenden übrig geblieben ist. Die anderen hatten zu wenig Geld, zu wenig Reisepass oder zu viel Flugangst. Aber irgendwie ist es ja auch standesgemäß, wenn ich mit dem Menschen das erste Europacup-Auswärtsspiel seit 1996 besuche, ohne den ich 1995 gar nicht zu diesem Verein gefunden hätte. Erst war es meine Mutter, die mich in diese Sache hineingezogen hat. Und als meine Liebe zur Borussia auf alle Ewigkeit zementiert war, habe ich sie wiederum so tief in diese Sache hineingezogen, dass meine Mutter mit 53 Jahren zum ersten Mal den VfL im Ausland spielen sieht. Das Leben ist eben ein einziges Geben und Nehmen.

Mittlerweile darf sie auch gerne erzählen, wie das 1985 beim 5:1 gegen Real Madrid im Rheinstadion war, als auf der Hinfahrt der Keilriemen gerissen ist. Mein Vater bekam bei seinen Reparaturversuchen heißes Wasser ins Gesicht und sah das legendäre Spiel durch eine Maske aus notdürftig gebastelten Kühlpads. Nur an einer Stelle muss ich sie korrigieren: “Damals waren wir noch gar nicht verheiratet.” Doch, Mutter, wart ihr. Aber die Hochzeit muss sich eben hinter fünf Meisterschaften, drei DFB-Pokal- und zwei UEFA-Cup-Siegen anstellen, wenn es darum geht, Jahreszahlen zu behalten.

Florian Silbereisen hat alles im Griff
Wäre da nicht ein langweiliges Fußballturnier im Sommer gewesen, müsste man davon ausgehen, der Flughafen Kiew-Borispol sei nur für Gladbach-Fans auf Europatour gebaut worden. Auf ein paar Plakaten setzt Lukas Podolski für einen südkoreanischen Autobauer noch zum Seitfallzieher an. Ein ukrainischer Florian-Silbereisen-Verschnitt ändert dreimal die Stellung der Absperrbänder, als hätte er allein dafür im Vorfeld der EM ein Aufbaustudium absolviert. Lediglich ein paar Einheimische und ein paar Inder stellen sich bei der Passkontrolle verdutzt in die riesige Schlange. Und all die Anderssons, Polsters, Demos und Arangos sind froh, dass sie einen Stempel erhalten, obwohl im Pass ganz andere Namen stehen als auf ihrem Rücken.

Kölns bester Export.

Kölns bester Export.

Die nächste Anstell-Aktion folgt im Nu. Vor der Wechselstube bilden sich erneut lange Schlangen. Als ich endlich an der Reihe bin, um 30 Euro in Griwna umtauschen zu lassen (ein paar habe ich ja noch in der Tasche), wird mir auch klar, warum das so lange dauert. In aller Ruhe füllt die alte Dame hinter der Glasscheibe ein Formular aus. Allein das Notieren meines Namens dauert ewig, weil sie die römischen Schriftzeichen offenbar nicht abschreibt, sondern abmalt. Was ich neben gut 300 ukrainischen Griwna noch erstanden habe, werde ich wohl erst in ein paar Wochen erfahren.

Vor dem Flughafen-Gebäude stehen so viele alte Busse wie sonst nur auf dem Parkplatz des ZDF-Fernsehgartens. Nur ist ihr Inhalt weitaus lebhafter. Es hat den Anschein, als sei das Herz des Niederrheins für einen Tag nach Kiew verpflanzt worden – bekannte Gesichter, bekannte Stimmen, bekannte Lieder. Allein die Trommeln und Fahnen haben die Reise nicht so leicht hinter sich gebracht. Offenbar weiß kurze Zeit niemand, wo genau zwischen Düsseldorf und Kiew sich das ganze Equipment befindet. Nicht nur Fans und Mannschaft müssen sich erst wieder daran gewöhnen, dass die Borussia international unterwegs ist.

Adäquate Fanlektüre
Als ich beim Einstieg ins Flugzeug die “Eltern” und die “Für Sie” als Bordlektüre entdeckt habe und auf den Bildschirmen eine Folge “Donald Duck” lief, dachte ich schon, das sei nicht zu toppen. Wo waren “Kicker”, “Sportbild” und eine DVD mit den Gladbach-Videos von “Cutting John” oder “PimpPanse”? Und dann sitzt vorne im Bus tatsächlich eine gerade volljährige Ukrainerin im schwarzen Kostüm und hält einen Vortrag über die Stadt.

Während links und rechts sowjetische Einheitsbauten vorbeiziehen, erzählt Ludmilla (oder so ähnlich) etwas über ukrainische Wälder und die Entstehung der Stadt Kiew. Überraschenderweise nimmt sie dabei nicht einmal die Wörter “Beton” und “Hochhaus” in den Mund. Die Ausflugstipps sind allesamt in mein linkes Ohr rein und aus dem rechten wieder raus. Lediglich die inflationäre Benutzung des Wortes “beautiful” ist mir im Gedächtnis geblieben. Mit Ironie kann man mich eben immer packen.

Gegen halb vier Ortszeit ist die fankulturelle Organtransplantation perfekt. Das Herz des Niederrheins ist in der Innenstadt von Kiew angekommen. Gut, dass diese Reise nicht über Göttingen ging. Wir wären wahrscheinlich in Dubai gelandet. Im Sommerurlaub, irgendwo fernab der Heimat, ist es immer ein Aha-Erlebnis, ein Gladbach-Trikot zu erblicken. Auch jetzt benötige ich etwa eine Stunde, um nicht jedesmal innerlich “Oh guck mal, einer von uns!” zu rufen.

Wie die Japaner
Das Olympiastadion liegt mitten in der Stadt. Früher stand dort eine dieser wuchtigen Betonschlüsseln – und Walerij Lobanowskyj saß paffend auf der Bank, scheinbar im Halbschlaf. Beton ist auch die Hauptzutat für den Umbau des Olympiastadions gewesen, nur hat man sich dazu noch ein hochmodernes Membrandach und eine einladende Beleuchtung gegönnt. Insgesamt 585 Millionen Euro wurden verbaut – dafür hätte sich die Borussia sechs Stadien in den Nordpark stellen dürfen. Jedenfalls herrscht nach wenigen Minuten auf dem Vorplatz ein ziemliches Gewusel. Fußballfans, die nach 16 Jahren erstmals wieder international spielen, sind in vielerlei Hinsicht wie Japaner auf Neuschwanstein: Kannste mal ein Foto knipsen?

Beton. Und Beton.

Auf dem Weg zum Shevchenko-Park bemerken die Bewohner Kiew so langsam, dass eine ziemlich große Horde Außerirdischer gerade in Bussen gelandet ist. “Borussi? Borussi?”, fragt ein Opa geradezu gerührt, der 1977 schon nicht mehr jung war. Ja sichi, ja sichi. Eine halbe Stunde in der Stadt und schon bewahrheitet sich eine Zeile aus “Die Seele brennt”: “Wenn dich einer fragt, woher du kommst, dann sag’ ‘Borussia!’”

Wenn es den Shevchenko-Park – nur etwa anderthalb Kilometer vom Parkplatz entfernt – noch nicht gegeben hätte, hätte man ihn für diesen Nachmittag erfinden müssen. Rund um einen kleinen Brunnen stehen in einem Rondell mehrere Buden mit noch mehr Kühlschränken vor der Tür. Die Überforderung der Verkäufer mischt sich sogleich mit Dollarzeichen in den Augen. Auf der anderen Seite der Win-win-Situation warten für hunderte Borussia-Fans Bierpreise wie zu Opas Zeiten – und das nicht nur für undefinierbare Plörre mit kyrillischen Schriftzeichen, sondern auch für Beck’s und tschechisches Bier, das bekanntlich keinen Vergleich der Welt fürchten muss.

Dichter und Denker
Mitten durch die Traube der Gladbach-Fans verläuft eine Ameisenstraße aus ukrainischen Jugendlichen. Vielleicht führt auch einfach ihr Schulweg am Rondell mit den Buden vorbei. Nur werden sie selten so freundlich gegrüßt worden sein. Vor der einzigen öffentlichen Toilette weit und breit steht eine alte Frau mit Scheinen in der Hand, die stumm das Wechselgeld zurückgibt. Bei den zwei Griwna scheint es sich um reine Eintrittskosten zu handeln. Was heißt eigentlich Urinstein auf Ukrainisch?

Die Schachopas von Kiew.

Die Schachopas von Kiew.

Der Shevchenko-Park ist übrigens nicht nach Nationalmannschafts-Rekordschütze und Dynamo-Legende Andrij benannt, sondern nach Namensvetter Taras. Was der Lyriker wohl über diesen Tag gedichtet hätte? Etwas abseits sitzen ein paar Männer, die aussehen, als ob sie Taras Shevchenko noch kennengelernt hätten, und spielen Schach. Einer von ihnen trägt einen grünen Anglerhut mit Fanprojekt-Logo – die Dinger waren am Morgen in den Flugzeugen verteilt worden.

An einer anderen Ecke stehen drei Jungs mit Trompete, Posaune und Gitarre. Ob sie auch ein gutes Geschäft gewittert haben oder aus einer anderen Ecke des Parks hierhin verpflanzt worden sind, weiß ich nicht. Jedenfalls legen sie los mit “Seven Nation Army”, was das weitgereiste Vereinsfanvolk natürlich nicht so mitreißt wie das Eventpublikum in den EM-Arenen. Nach einer Stunde spielen sie plötzlich die “Elf vom Niederrhein”, sogar gar nicht so schlecht.

Dreiecks-Bekanntschaften
Nach einiger Zeit treffe ich Martin und Mac, mit denen mich eine kuriose Drei-Verknüpfung verbindet. Martin (kommt aus Magdeburg) liest und kommentiert regelmäßig diese Texte. Im Februar habe ich ihn beim Pokalspiel in Berlin getroffen. Mac alias Günther kommt aus demselben Dorf wie Nils, wo ich auch Handball spiele. Nun kennen sich Martin und Mac wiederum, weil sie beide leidenschaftliche Sammler sind und sich bei Ebay schon das eine oder andere heiße Bieterduell geliefert haben. Entsprechend herzlich fällt ihre Begrüßung aus, als sie sich sehen.

Der Shevchenko-Park wird zum Borussia-Park.

Der Shevchenko-Park wird zum Borussia-Park.

Am Morgen hat mich meine Mutter um 6 Uhr geweckt, mein erstes Wort war “Auswärtssieg!”. Doch ich war sofort hellwach, als sie plötzlich antwortete: “Für mich vielleicht nicht.” Die ganze Nacht hatte sie kein Auge zugemacht und mehr Zeit auf der Toilette als im Bett verbracht. Um 7:15 Uhr – als unser Nachbar an der Tür klingelte, um uns zum Flughafen zu fahren – war zumindest schon an die Autofahrt zu denken. Eine gut ausgerüstete Reiseapotheke ließ meine Mutter dann einigermaßen den Flug überstehen. Bei einer Fußballmannschaft würde man sagen: Die Einstellung hat gestimmt. Vielleicht sollten sich das mal diejenigen durch den Kopf gehen lassen, die nach dem 1:3 im Hinspiel mit windigen Ausreden beim Fanprojekt vorstellig wurden.

Um kurz nach halb acht am Abend – Präsident Rolf Königs, Stephan Schippers und Siegfried Söllner haben inzwischen im Park vorbeigeschaut – beginnt der Teil dieses Ausflugs nach Kiew, der neben dem Spiel wahrscheinlich am meisten in die Geschichte eingeht. Ich bin mit meiner Mutter für eine halbe Stunde in einem Café verschwunden, weil ihr kalt war. So ist das, wenn man mit Frauen verreist. Nachdem ich der Kellnerin endlich klargemacht habe, dass ich bezahlen will und dass sie das Trinkgeld behalten darf, wollen wir zurück in den Park.

Kyrillisches Thunfisch-Baguette
Auf einmal ist es seltsam unruhig, außerdem scheinen die Trommeln angekommen zu sein. In 300 Metern Entfernung sehen wir einen großen Pulk über die Straße ziehen. Als sich herausstellt, dass es sich dabei nicht nur um 20 hungrige Gladbacher auf der Suche nach einem Restaurant handelt, rennen wir schnell los. Hätten wir noch länger gebraucht, um zu entziffern, wie “Thunfisch-Baguette” in kyrillischen Schriftzeichen aussieht, hätten wir glatt den Fanmarsch zum Stadion verpasst. Man muss auch mal Glück haben.

Eine Visitenkarte abgeben – und was für eine.

Eine Visitenkarte abgeben – und was für eine.

Ich bin verdammt schlecht im Schätzen von Menschenmassen. Ich kann lediglich versichern, dass es Menschen sind, die da den Verkehr in der Millionenstadt Kiew lahmlegen. Und es sind so viele, dass man absolut von einer Masse sprechen kann. Um die 1000 werden es sein – also so viele, wie Hoffenheim in zwei Spielzeiten mit in den Borussia-Park bringt. Insgesamt dürften alle mitgereisten Fans mehr als 800.000 Euro in diese Reise investiert und damit die Weltkonjunktur fast im Alleingang angekurbelt haben.

Anhand der Videos, die natürlich längst YouTube bevölkern (bzw. bereichern), fällt mir auf, dass “Die Seele brennt” fast schon angsteinflößend klingen muss, wenn man den lyrischen Mehrwert des Liedes mangels Deutschkenntnissen nicht versteht. Doch die Kiewer hängen fröhlich aus den Fenstern oder stehen auf ihren Balkonen, als der Mob (noch nie war Mob so nett und friedlich gemeint) durch die Straßen zieht.

Mittwochsdemo
Vielleicht sollten die Menschen in der Ukraine demnächst in Fremdsprachen für Freiheit, Menschenrechte und all die anderen Dinge protestieren, um die es in ihrem Land noch nicht so rosig bestellt ist. Die Polizei würde nichts verstehen und sie einfach machen lassen. Wenn es im Leben doch immer zugehen würde wie in Schlagern von Katja Ebstein. Die Mittwochsdemo dauert eine gute halbe Stunde. Schon deshalb wird man sich in Kiew an Borussia erinnern, an diesen Schwarm, der singend, klatschend und hüpfend durch die Straßen zieht.

Hier wurde Spanien Europameister.

Hier wurde Spanien Europameister.

Um halb neun sind wir drin in diesem Stadion, das die deutsche Nationalmannschaft nur bei einem Testspiel von innen sehen durfte. Der Weg in den Gästeblock führt erst ein paar Treppen hoch, dann wieder runter. Irgendjemand ist auf die glorreiche Idee gekommen, ein Hochhaus vor das Stadion zu setzen, das nun ziemlich deplatziert wirkt und auch noch den Weg abschneidet. Mit der Schüssel, in der die DFB-Elf 2001 ein Relegationsspiel bestritt, hat diese Arena jedoch nicht mehr viel zu tun.

Trotzdem wären unsere Plätze aussichtsreiche Kandidaten für die Fotostrecke “Worst Seats on Stadiums around the World”. Im Stehen wird ein Großteil des Spielfeldes von einem Betonträger des Oberrangs verdeckt. Noch grandioser sind ein paar Dutzend Plätze an einer Wand, von denen man nur das rechte Tor sehen kann. Entsprechend schnell verteilen sich die 2000 Mitgereisten nach ihren Vorlieben im Block.

Einen Haken machen
Wir bleiben in der dritten Reihe hängen. Irgendwie habe ich Lust, das “Wunder von Kiew” auf Höhe der Grasnarbe zu erleben. Zwar fehlt dem Spiel von dort die Tiefe und die Räume sind verdammt eng, aber ich muss ja nur zuschauen, nicht mitspielen. Das sieht auch Sascha so, den ich bislang nur von Facebook kannte. Nach zehn Minuten Unterhaltung im Block habe ich aber das Gefühl, ich würde schon seit Jahren mit ihm auf Auswärtstouren fahren.

Tatsächlich hat es gerade 14.569 Zeichen gedauert, bis das Wort “Wunder” in diesem Text aufgetaucht ist. Man könnte also meinen, ich sei nur nach Kiew geflogen, um auf der Liste meiner fußballerischen Lebensziele bei “Auswärtsfahrt, international” einen Haken zu machen. Natürlich nicht! Seit Tagen liegt der Matchplan in meinem Kopf: Zur Halbzeit 1:0 führen, bis zur 80. Minute das 2:0 erzielen und dann zehn Minuten lang plus Nachspielzeit alles nach vorne. Ich wusste gar nicht, dass Wunder so einfach sein können.

Wahrscheinlich wird man nie herausfinden, ob Dynamo seine Choreografie schon vor dem Hinspiel geplant hatte. Ich tendiere eher dazu, dass noch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Bestellung für 50000 qm weißes, 50000 qm blaues und 500 qm gelbes Papier abgegeben wurde. Und natürlich gibt sich “der Russe” nicht mit den Streifen in den Vereinsfarben zufrieden. Nein, natürlich muss ein Muster rein und das Vereinslogo wird nicht gebastelt, sondern in die Choreografie eingearbeitet. Gepaart mit den ohrenbetäubenden “Dynamo”-Rufen darf man da kurz beeindruckt sein.

Nix zwischen 1983 und 1990
Als zum zweiten Mal in meinem Leben die Champions-League-Hymne ertönt, bin ich absolut gefasst. Gibt es Filme, bei denen man an der einen emotionalen Stelle nur beim allerersten Ansehen heult? Gerührt, bewegt, aber mit trockenen Augen kann ich diesmal wenigstens die Gesichter der Spieler auf der Videowand checken. Ter Stegen, Daems, Brouwers, Stranzl, Jantschke, Xhaka, Nordtveit, Arango, Herrmann, Hanke, de Jong – sieben spielten am 25. Mai 2011 in Bochum ebenfalls von Beginn an, zwei saßen auf der Bank. Die fehlenden vier Spieler – Reus, Dante, Neustädter, Idrissou – sind nicht mehr da. Die Startelf ist mit 25,5 Jahren nicht mehr hyperjung, aber sechs Spieler sind maximal 22 Jahre alt.

Das Lied-Repertoire war dürftig, die Choreo sehr ansehnlich.

Das Lied-Repertoire war dürftig, die Choreo sehr ansehnlich.

Deshalb verwundert es auch nicht, dass zwei Altbekannte – ein 32- und ein 21-Jähriger – für den ersten Ausschlag im Kardiogramm sorgen. Ein Pass von Juan Arango (nennt ihn Fußballgott!) findet Patrick Herrmann. Der macht nicht allzu viel falsch. Die meisten Vorwürfe muss sich der Ball gefallen lassen, der 20 Zentimeter am leeren Tor vorbeitrudelt. Nach nur einer Minute hätte die Borussia beinahe so tun können, als sei das Hinspiel nur 1:2 ausgegangen.

Zwischen den Strafräumen ist es ein großartiges Fußballspiel. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Gladbach noch drei Tore schießen muss. Hinten räumt die Viererkette weg, was auf sie zukommt. Es ist zwar nicht viel, aber nach vier Minuten muss Martin Stranzl schon eine Weltklasse-Grätsche auspacken, um Brown Ideye zu stoppen. Aber es würde ja auch niemand schreiben: Messi musste schon drei Weltklasse-Tore auspacken, um von 2:0 auf 5:0 zu erhöhen.

Fahnendiebe
Mein Minimalziel, mit dem ich in Düsseldorf ins Flugzeug gestiegen bin, ist ein Sieg. Schließlich hat die Vorgänger-Generation von Europafahrern zwei Auswärtssiege vorgelegt. Es gilt also, die beeindruckende Serie von 16 Jahren ohne Niederlage auf fremdem Platz fortzuführen.

Reaktion der Polizei auf die Fahnen-Zwischenfälle.

Reaktion der Polizei auf die Fahnen-Zwischenfälle.

In der Halbzeit gibt es zum ersten und einzigen Mal an diesem ansonsten perfekten Tag Ärger. Dass die Gladbach-Fans keine Schuld daran trifft, macht es für einige Fanclubs, die ihre Zaunfahnen verloren haben, mit Sicherheit auch nicht besser. Im Oberrang lassen Kiewer immer wieder eine mitgehen. Als ein paar Borussen nach oben eilen, um den Rest zu retten, kassieren sie auch noch Schläge – mit der Konsequenz, dass in der Pause die ukrainische Polizei den Block einkesselt. “Alle raus, wir räumen den Block”, ruft ein Gladbacher im Übereifer. Ich hoffe für ihn, dass er trotzdem geblieben ist.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lebt die Hoffnung insofern, als sich an der Ausgangslage nichts geändert hat. Die Borussia verkauft sich prächtig. Andere Vereine mit diesem Vornamen haben es fertiggebracht, in Europa nicht ein einziges gelungenes Auswärtsspiel abzuliefern. Welcher Gladbacher Anfang 20 und welcher Anfang 30 ist, lässt sich so einfach nicht bestimmen. Alles, was aufgrund der frühen Phase in dieser Saison noch nicht zusammenläuft, kompensiert die Mannschaft mit Kampf und Laufbereitschaft.

Hoffen auf “Jehova”
Bayer Uerdingen brauchte 1985 noch fünf Tore in der zweiten Halbzeit und schoss sechs. Als es nach knapp 70 Minuten in Kiew immer noch 0:0 steht, bewegt sich das Wunder, das die Borussia benötigt, bereits in Grotenburg-Sphären. Branimir Hrgota ist für den unauffälligen Mike Hanke gekommen, Alexander Ring für Patrick Herrmann. Oder wie der Stadionsprecher sagt: “Der Spieler ist eingetreten.” Mit dem sinkenden Altersschnitt steigt sofort die Gefahr vor dem Tor von Kiews Keeper Koval. Anstatt Hrgota bietet die Autokorrektur auf dem Handy immerhin “Jehova” an. Das muss doch ein Zeichen sein.

In der 70. Minute bricht der Bann: Tony Jantschke, mit einem dicken Cut über dem Auge, und Arango spielen sich auf rechts in Ruhe den Ball zu. Im richtigen Moment flankt der Venezolaner. Meine Theorie wäre gewesen, dass de Jong von Hrgota angeköpft wurde. Dabei ist es ein Eigentor, das den VfL ein Drittel des Weges zum Wunder zurücklegen lässt. Diese Osteuropäer sind aber auch eiskalt und unberechenbar. Zum ersten Mal wird in einem Stadion außerhalb von Deutschland gedöpt.

Der Jubel fällt noch verhalten aus, wie beim Anschlusstreffer zum 2:3 in einem Spiel, das man unbedingt gewinnen muss. In meinem Kopf passe ich den Matchplan an: Bis zur 85. Minute das 2:0 erzielen und dann alles nach vorne. Sofort kommt Igor de Camargo für de Jong. Favre will offenbar den Geist der Relegation, den Geist von München sowie den Geist von Leverkusen beschwören. Wieder war es keine gute Leistung von de Jong (unabhängig davon, ob de Camargo es besser macht). Er braucht Zeit, alles schön und gut. Das hatten wir zu Genüge. Aber auch mit den Nachwehen einer Mandeloperation und beim Spiel mit der neuen Mannschaft im Hexenkessel von Kiew muss einem der Ball ja nicht immer zu weit wegspringen.

Dem Matchplan voraus
Kurios, dass Kiew in den Minuten nach dem Eigentor so viel Ballbesitz hat wie in keiner anderen Phase des Spiels (was ich aber nur mit Gefühlen belegen kann). In der 78. Minute greift die Borussia aber noch einmal an. Es gibt einen Eckball von rechts, genau vor unserer Nase. Kiew wird sich Videos angesehen haben, aber was dann passiert wird nirgendwo aufgetaucht sein: Ring bringt die Ecke herein und in der Mitte wuchtet Arango den Ball mit dem Kopf ins Netz. Es wird nicht nur langsam unheimlich mit Gladbachs Nummer 18. Auch so schlägt der Gästeblock die Hände vors Gesicht. Das darf nicht wahr sein – zwölf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ist die Borussia nur noch ein Tor vom Wunder entfernt. So früh war das 2:0 gar nicht eingeplant.

In der Folge bin ich im völligen Delirium. Selbst als ich mir am nächsten Morgen die Wiederholung ansehe, kaue ich noch Fingernägel. So fühlt es sich an, wenn man zwischen Champions League und Europa League festhängt. Ich habe ausnahmsweise keine Worte dafür, aber es fühlt sich anders an als die Relegation, als das Festhängen zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga. Plötzlich bekomme ich SMS aus den verschiedensten Ecken von Deutschland. Meine Freunde machen sich wieder Sorgen um mich. Dass ich zu fertig bin, um mit einem “zu Recht!” zu antworten, ist ihnen 59 Cent wert.

Als die Mannschaft alles nach vorne wirft, ist die Gefahr ein wenig weg. Kiew hat zwar Angst, Kiew schwimmt. Aber der Borussia fehlt die letzte Idee, um sie lange genug unter Wasser zu drücken (wenn man es denn mal etwas mörderisch ausdrückt). Dabei waren die beiden Tore doch eine perfekte Blaupause: In Ruhe über die Außen spielen und wenigstens Standards herausholen.

Im Abseits
Dass Ideye in der 88. Minute das 1:2 erzielt, ist zunächst einmal nur ärgerlich, weil Kiew erst nach 87 Sekunden wieder in der eigenen Hälfte steht. Gegen den Lupfer des gefährlichsten Ukrainers (bzw. Nigerianers) hat ter Stegen nichts machen können. Und dann geht auch noch ziemlich schnell die Nachricht durch den Block, dass es Abseits gewesen sein soll.

Die Mannschaft sagt "Danke" – wir auch.

Die Mannschaft sagt "Danke" – wir auch.

Kurz darauf wird die Nachspielzeit angezeigt – drei Minuten. Es gibt nur einen Punkt am Europapokal, der mich bislang enttäuscht hat – die Länge der Nachspielzeit. Was sind denn drei Minuten in einer Hälfte mit drei Toren, mit Ukrainern und ihren vorgetäuschten Nahtoderfahrungen? 90 Sekunden sind bereits vorbei, als Kiew einen Freistoß bekommt. Bis das Ding in der Mauer landet, die ter Stegen eigentlich gar nicht gestellt hatte, vergehen wieder 90 Sekunden. Als Gladbach dann den letzten Konter startet, pfeift der Schiedsrichter aus Schottland sofort ab.

Gewinnen ist nicht gleich Weiterkommen, Verlieren ist nicht gleich Ausscheiden. Aber wie ordnet man einen zerplatzten Traum ein, wenn man gleichzeitig weiterträumen darf? Ich bin schon wieder überfordert. “Scheiße”, aber dafür “geile Scheiße”? Immerhin stehen bis Weihnachten noch drei Auswärtsspiele in Europa an. Dass es nicht die Champions League geworden ist, kann ich verkraften. Wenn es für das Wunder nicht ganz reicht, ist da trotzdem erst einmal die Wunde. Aber ich habe 16 Jahre auf Europa gewartet. Da dürfte es möglich sein, noch bis zu acht Jahre auf die Gruppenphase der Königsklasse zu warten (und es am Ende noch weit vor der Deadline zu schaffen).

Auf allen Hochzeiten gut getanzt
Seit dem Frühjahr 1996 hat die Borussia damit jedes Auswärtsspiel im Europacup gewonnen. Eine längere Serie hat nur der 1. FC Köln vorzuweisen. Im Nachhinein muss ich mich immer gegen all diese Was-wäre-gewesen-wenn-Gedanken wehren. Gladbach hat nicht 1:1 gegen Hoffenheim gespielt, Gladbach hat nicht in Kiew verloren. Diese Siege waren keine Zufallsprodukte, sondern Hinweise, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist. Lucien Favre hat ein gutes Händchen bei seinen Aufstellungen und Wechseln. Der Rest wird noch kommen. Es ist erst Ende August und der VfL hat bereits in drei verschiedenen Wettbewerben je ein Spiel gewonnen.

Um Mitternacht dürfen wir endlich raus aus dem Gästeblock. Die ersten Lichter am Tribünendach sind bereits ausgeschaltet worden. Im Umlauf des Stadions hält uns die Polizei noch ein paar Minuten fest. Zeit genug, um die beeindruckende Akustik des Betongewölbes auszutesten. Warten, singen, hoffen – der Dreiklang dieser Reise in die Ukraine.

In der Nacht hat die Meute immer noch Humor. Als sich alles in Bewegung setzt, geht es der Polizei beinahe etwas zu schnell. Die Einsatzkräfte müssen sich an ihren Westen festhalten, um nicht den Anschluss zu verlieren. “Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse”, hallt es durch die Dunkelheit von Kiew, “denn nun geht sie los, unsere Polonäse.” Fast hinter Wuppertal stehen die Busse parat. Um 1 Uhr geht es zurück zum Flughafen, mit “Gelsenkirchener Vollgas”, was ich jetzt einfach mal so getauft habe, weil die Busse dort auch mit Polizeieskorte über jede rote Ampel fahren.

Treppe, wir brauchen eine Treppe
Die Akustik in der Abflughalle ist noch besser als unter der Tribüne. Mittlerweile setzt einigen jedoch die Müdigkeit zu. Seit 17 Stunden ist jeder mindestens auf den Beinen. Das gleicht in etwa einem normalen Arbeitstag. Nur hält der selten einen zweistündigen Flug nach Osteuropa, eine Invasion in einem Park, einen Marsch durch das Zentrum einer Millionenstadt und ein Fast-Wunder vor 66.000 Zuschauern parat.

First man at the Flughafen.

First man at the Flughafen.

Die Duty-free-Shops und Bars haben eigens für uns geöffnet. 142 Griwna habe ich noch in der Tasche. Doch dafür gibt es selbst in der Ukraine an einem Flughafen nur zwei Sandwiches und zwei Flaschen Wasser. Elf Griwna, umgerechnet knapp mehr als ein Euro, landen wieder in meinem Portemonnaie. Nicht dass ich das Los Kiew schon im Juni herausbeschworen habe, weil ich noch ukrainisches Geld zu Hause hatte. Um halb drei graut es mir vor Charkow oder gar Dnjepropetrowsk, dem “Meppen des Europapokals”.

Auf einem ansonsten menschenleeren Airport verzögert sich unser Abflug um 40 Minuten. Angeblich sucht man händeringend eine Treppe. Und noch immer bleibt die etwa 150-köpfige Crew von Flug AB 1019 zivilisiert. Dieser Verein hat sich von vorne bis hinten, von oben bis unten einfach nur sensationell verkauft.

Gut zwei Stunden später, mit rheinischem Boden unter den Füßen, können die Uhren wieder zurückgedreht werden. Doch das soll keineswegs bedeuten, dass damit auch die Erinnerung an diesen Tag auf Null gestellt würde. Wie schon für das Hinspiel gilt: Das bleibt für immer. Man muss nur genügend Mitstreiter finden, dann taugt der Fußball immer für gnadenlose Überhöhungen und Legendenbildungen. Nachdem sich die Borussia ihr Wunder für die Saison 2012/2013 aufgehoben hat, kann ich jetzt schon kaum noch warten, was es stattdessen wird. In den vergangenen Tagen habe ich viele Erzählungen aus London gehört, wo Gladbach 1996 bei Arsenal 3:2 gewann. Nun wird man sich 2028 immer noch von Kiew 2012 erzählen.

31. August 2012 von Jannik Sorgatz
Kategorien: Fohlengeflüster | 8 Kommentare

Kommentare (8)

  1. Wieder mal ein echt toller Bericht! Wäre total gerne dabei gewesen, aber iwi ist beim FP meine Anmeldung verschütt gegangen und als alles “geklärt” war, wars halt zu spät *schnüff*
    Aber egal – es kommen ja noch 3 weitere Europa-Auswärtsspiele :-)
    Das Video öffnet sich leider bei mir nicht :-(

  2. Bärenstarker Blog…ich will auch mal eine Europacup-Auswärtstour miterleben. Vielleicht reisen wir ja einfach gemeinsam nach Istanbul ;-)

  3. Wieder mal ein genialer Bericht, Ich freue mich schon auf die nächsten 3 Internationalen Auswärtsspiele ;-)

  4. Super geschrieben!

    Eigentlich bin ich eher der Typ der im Internet selten lange Texte ließt-sei es in Foren oder download-Bedienungsanleitungen…

    Aber auf Jannik’s Seite bleibe ich immer hängen…Meine Frau fragt dann schon immer “Was grinst Du denn so vor Dich hin?”

    Wenn sie aber die Homepage von http://www.entscheidend-is-aufm-platz.de erkennt weiss sie schon Bescheid und läßt mich in Ruhe (lesen)…

    Nach einem Spieltag unserer Gladbacher und dem stöbern auf torfabrik.de kommt zum Wochenanfang in der Regel mein nächstes (fußballerische) Highlight:
    Jannik’s Gladbacher Gefühlswelt!

    Viele Grüsse vom anderen Ende NRW’s (Lügde)!!!

    Markus

    PS.:auf das wir heute Abend ordentlich “fortune” haben ;)

  5. Geiler Text. Ich kann die Erlebnisse bis auf die Anreise und den Besuch im Sheva-Park so bestätigen. Einfach ein geiles Erlebnis.

    Viele Grüsse aus (bezeichnender Weise) Nyon
    Ein Exil-Borusse

  6. Den Kiew Trip werde ich nicht so schnell vergessen. Bin allerdings schon Dienstags rüber und Donnerstags zurück.
    Tolle Reise die ganz viel Lust auf mehr gemacht hat, Zypern wird wohl leider für nicht AWDK-Inhaber ein Traum bleiben, aber Istanbul und Marseille sollte möglich sein.
    “Die Seele brennt”
    Hier ein Video vom Zug durch Kiew.
    http://www.youtube.com/watch?v=kK3aPAkl7co&feature=player_embedded#

  7. Hallo Jannik,
    super Bericht. Zum Spiel braucht man nichts mehr zu sagen. Hast mir aber den grotesken Flughafen wieder in Erinnerung gerufen. Laut Monitor flogen an den beiden Folgetagen noch ganze drei Maschinen ab. Eine davon war der Borussia-Charter mit VIPs. Dagegen ist Weeze hochprofitabel.

    War in jedem Fall schön, Deine Mutter und Dich mal persönlich zu treffen ;-).

  8. Großartiger Text!! :-) Kiew konnte ich leider nicht wegen Urlaub.. aber ich warte heute und morgen sehnsüchtig auf das Reiseangebot nach Zypern vom FP! Europa wir kommen! :-)

    Hoffe wir sehn uns :)

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